• Wiesbaden: Quelle zum Licht

    Loge Nr. 6 i. Or. Wiesbaden

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    Liebe Interessentin!

    Wir freuen uns sehr über Ihr Interesse an unserer Loge und hoffen, mit der folgenden Darstellung Ihre wichtigsten Fragen beantworten zu können.             

    Wer wir sind

    Unsere feminine Loge "Quelle zum Licht" ist eine Vereinigung von Frauen, die sich um ihre subjektive Weiterentwicklung in humaner und geistig - ethischer Hinsicht bemühen. In unseren Reihen finden sich Frauen unterschiedlicher Herkunft, Bildung, Berufe und Altersstufen. Trotz aller Diversität empfinden wir uns in ethischer Hinsicht als gleich und gleichwertig. Wir bezeichnen uns als Schwestern.
    Hautfarbe, Konfession und Parteizugehörigkeiten unserer Mitglieder sind für uns ohne Belang. Unsere Loge ist ein beim Amtsgericht Wiesbaden eingetragener Verein.

    Wo wir herkommen

    Die Loge "Quelle zum Licht" ist aus der Frauenloge "Unter dem Regenbogen" i. O. Wetzlar hervorgegangen.

    In den neunziger Jahren entschloß sich eine Anzahl Wiesbadener, Mainzer, Frankfurter und Darmstädter Mitglieder der Wetzlarer Loge, aus verkehrstechnischen Gründen Wiesbaden zum Standort einer neuen Loge zu machen. Nach umfangreichen Vorarbeiten wurde in Wiesbaden die neue Loge "Quelle zum Licht" am 3. September 1995 durch die Frauen - Großloge "Zur Humanität" eingesetzt. Die Herkunft unserer Loge und die Bindung an unsere "Mutterloge" in Wetzlar ist in unserem Logenabzeichen durch den Regenbogen symbolisiert.

    Was wir wollen - der Sinn unserer Arbeit

    Durch Vorträge, Gespräche, Beschäftigung mit Symbolen und durch rituelle Arbeiten wollen wir unsere subjektive Weiterentwicklung fördern. Wir wollen anknüpfen an die ethischen Grundprinzipien der altehrwürdigen Bruderschaft der Freimaurer und treten daher innerhalb des jeweils eigenen Lebensbereiches ein für persönliche und geistige Freiheit, für Toleranz und Menschlichkeit. Damit wollen wir unseren Beitrag leisten zu einer humaneren Gesellschaft. Durch Kontakte zu anderen Logen sowie durch Logenbesuche im In- und Ausland wollen wir unseren Gesichtskreis erweitern. Bei Begegnungen und gemeinsamen rituellen Arbeiten mit Schwestern in- und ausländischer Logen bemühen wir uns um gegenseitiges Kennenlernen und um Toleranz gegenüber anderen Menschen und Völkern.

    Damit wollen wir unseren Beitrag leisten zum Abbau geistiger und politischer Grenzen.

    Liebe Interessentin,

    sollten Sie sich von der Kurzbeschreibung unserer Loge und unseren Zielsetzungen angesprochen fühlen, so würden wir uns über Ihren Besuch an einem unserer Gästeabende sehr freuen. Wir treffen uns mit unseren Gästen einmal im Monat an einem Montag zu einem Vortrag und zu Gesprächen im Logenhaus. Falls Sie die Daten und Themen der Gästeabende wissen möchten oder sonstige Fragen haben, wenden Sie sich bitte mit einer Mail an folgende Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

    Erklärung zum Bijou unserer Loge "Quelle zum Licht"

    Das Bijou (Logenabzeichen), an einem Band befestigt und wie eine lange Kette auf der Brust getragen, ist Teil der freimaurerischen Bekleidung im Tempel. Im Jahre 1774 von der Großloge "Zu den drei Weltkugeln" für die ihr angeschlossenen Logen eingeführt, wurde es bald von den anderen deutschen Großlogen übernommen und ist heute allgemein fester Bestandteil der freimaurerischen Bekleidung. Sein Aussehen und seine Gestaltung sind jeder Loge freigestellt, beziehen sich jedoch meist auf den von der Loge gewählten Logennamen.

    So ist auch unser Bijou der Bild gewordene Ausdruck unseres Logennamens "Quelle zum Licht". Darüber hinaus ist es ein Symbol, das über seinen äußeren Bildcharakter hinaus auf nicht rational Faßbares verweist. 
    Unser Bijou wurde von einer Schwester unserer Loge entworfen. Sie beschreibt ihre Kreation selbst folgendermaßen:

    "Unser Bijou bildet ein gleichseitiges Dreieck. Den Rand ziert ein Dekor von vielen ineinandergefügten Rauten, die zusammengefaßt die Form einer Kette bilden. Am unteren Rand des Dreiecks, in seiner Mitte, steht ein auf eine einfache Form reduzierter Kelch, in dessen Grund ein Bergkristall eingelegt ist. Ihm entströmt ein Strahl in der Farbe des Lapislazuli. In sanften Wellen, außen rechts und links von zwei Geraden begrenzt, führt er nach oben und mündet in die Spitze des Dreiecks, was ihm das Aussehen eines Pfeils verleiht. Hinter dem Kelch wölbt sich ein dreistrahliger Bogen, der zwischen der rechten und der linken Seite des Dreiecks quasi eine Verbindung herstellt. Wir sehen hier die Farben gold und königsblau auf silbernem Grund und den durchsichtigen Bergkristall. Von dem Kristall gehen kreisförmig zehn Strahlen aus. Hinter dem Kelch spannt sich ein dreistrahliger Bogen in gold, der die eine Seite des Dreiecks mit der gegenüberliegenden verbindet. Hier wollte ich Bezug nehmen auf unsere Mutterloge in Wetzlar, die den Namen "Unter dem Regenbogen" trägt. Aus dieser sind wir, unsere "Quelle zum Licht" hervorgegangen. Dieser Regenbogen erscheint hier stilisiert in drei Strahlen als ein Zeichen der freimaurerischen Verbundenheit. Er trägt die Farbe gold als ein Sinnbild für Unvergänglichkeit und Treue."

    Vom symbolischen Gehalt unseres Bijou, den unsere Schwester sehr ausführlich dargelegt hat, können wir Ihnen an dieser Stelle in einem sehr verkürzten Text nur einen Eindruck vermitteln:

    Das Dreieck: "Das Dreieck ist das elementarste unter allen Vielecken. Alle weiteren Vielecke lassen sich aus seiner Grundform ausdifferenzieren. Bestehend aus einer Basis und zwei Diagonalen, die diese Basis gleichsam überdachen, stellt es eine außerordentlich dynamische Figur dar. Diese Dynamik kommt zustande durch die beiden Diagonalen, die gemäß ihrem Formcharakter pfeilartig nach oben schnellen. Allen Dreiecksformen ist eine Ausgewogenheit eigen, in der sich Dynamik und Statik auf subtile Weise die Balance halten. Gemäß seiner Form hat das Dreieck drei Eckpunkte und ist somit symbolisch auch mit der Zahl "drei" verknüpft. Jeder dieser drei Punkte steht in Beziehung zueinander. Auf unser menschliches Miteinander bezogen kann man sagen: "Im Dreieck stehen, heißt in Beziehung stehen." Für die Pythagoräer sind das All und alle Dinge durch die Zahl "drei" begrenzt, nämlich durch Ausgang, Mitte und Ende, denen sie unterworfen sind. Unser Dasein wird bestimmt durch Geburt, Leben und Tod. Im Christentum kennen wir die Trinität von Vater, Sohn und Hl. Geist, aus der ägyptischen Mythologie Isis, Osiris und Horus. In der Freimaurerei sind die drei Stufen der menschlichen Entwicklung symbolisch ausgedrückt in ihren Graden als Lehrling, Geselle und Meister. Aufgrund seiner dynamischen Form wurde dem Dreieck in vielen Kulturen das schöpferische Prinzip zugeordnet; es wurde mit dem Element Feuer in Beziehung gebracht. Auch in den Flammen des Feuers sehen wir eine breite Basis und an ihrem züngelnden Ende eine Spitze. Mit dem Symbol des in die Höhe weisenden Dreiecks bringen wir uns in Verbindung mit den sich in ihm darstellenden schöpferischen Kräften, die im Zeichen des Feuers stehen. Demgegenüber wird das mit der Spitze nach unten weisende Dreieck seit alters her als ein Symbol der weiblich empfangenden Kraft angesehen und dem Element Wasser zugeordnet. Im Kelch empfindet diese dreieckige Form nach.

    Die Quelle: C.G. Jung: "Die Quelle in uns entspringt dem göttlichen Funken und ist ein Sinnbild der unerschöpflich geistigen und seelischen Energie."

    "Auf unserem Logenemblem sehen wir einen breiten, blauen Strom. Seinen Ursprung, die Quelle selbst, können wir nur vermuten. Ein Hinweis ist hier der Kristall, der auf dem Grunde des Kelches liegt. Gemäß dem Wesen des Symbols handelt es sich hier nicht um das Abbild des natürlichen Wassers, sondern hat einen übertragenen Sinn, eine geistige Bedeutung. Hier sehen wir einen Strom, der aus dem Kelch herauszutreten scheint und nach oben steigt. Jedoch wäre es genauso denkbar, daß der Strom von oben kommt und in das Gefäß hineingegossen wird. Auch könnte es ein Wechselseitiges sein; das, was aus dem Gefäß herausströmt und das, was von oben kommt, begegnet einander und wird in dem Gefäß vermischt. In Betrachtung der tiefblauen Farbe erleben wir Geborgenheit, Entgrenzung, Grenzüberschreitung, Transzendenz. Blau ist die Farbe der Könige; es steht für Lebenskraft und Unsterblichkeit. Es ist auch die Farbe des höheren Mentalplanes und des philosophischen Geistes.

    Das Licht: Freimaurer, Schwestern und Brüder sind Menschen, die das Licht suchen. Welches Licht suchen sie?
    Das alltägliche Licht ist für uns ein Faktor, den wir als so normal empfinden, daß wir nicht weiter darüber nachdenken, warum es da ist. Wir wissen, daß die Sonne die Quelle dieses Lichtes ist, aber das Licht selbst ist ein Phänomen, das sich unserer Wahrnehmung entzieht. Dem Licht gegenüber steht die Dunkelheit. Ohne Dunkelheit ist Licht nicht denkbar. Gäbe es keine Dunkelheit, könnten wir das Licht nicht wahrnehmen. Dunkelheit ist das Fehlen von Licht. In diesem Sinne können wir sie als passiven Faktor ansehen. Fällt Licht in die Dunkelheit, können wir erkennen, treten Dinge in Erscheinung. So können wir Licht als aktiven Faktor bezeichnen.

    Licht und Finsternis - zwei unvereinbare Gegensätze? Eine Phase der Entwicklung des Lebens vollzieht sich in der Dunkelheit. Wie ein Mantel legt sie sich schützend um den werdenden Keim; im Schoß der Erde der Pflanzenkeim, im Mutterleib die Säugetiere und der Mensch. Solange sie in der Dunkelheit verbleiben, passiv, abhängig vom dem sie umgebenden Nährboden, ist ihr Dasein ein "Werden". Ist der Reifeprozeß abgeschlossen, verlassen sie die schützende Höhle und drängen ans Licht. Es beginnt ein eigenständiges Leben. Das Stadium dieser Existenz nennen wir "Sein". Jedoch, mit der körperlichen Geburt ist das "Werden" nicht abgeschlossen. Ein neuer Zyklus der Entwicklung wird eingeleitet. Während sein Körper weiter wächst, lernt der Mensch, seinen Lebensraum zu begreifen und sich darin zurechtzufinden. Ist nun auf diese Weise eine festes Fundament gelegt, das die materielle Existenz sichert, ein Überleben gewährleistet, beginnt unter günstigen Voraussetzungen eine neue, ganz andere Phase des Wachstums, das von immaterieller, geistiger Art ist. Die Suche nach dem Licht beginnt, indem der Mensch sich fragt, welchen Ursprungs er sei. Er beginnt nach dem Licht zu suchen, das er in seinem Innern weiß; das Licht in ihm als der Funke des Ewigen, der ihn befähigt, seiner selbst gewahr zu werden, sich selbst zu erkennen als eine lebendige Seele. So sehr die Wissenschaft sich auch bemüht, die Natur dieses Lichtes zu erklären, ist sie seinem Wesen bisher keinen Schritt näher gekommen. Es zeigt die Tendenz, sich zu entziehen, je mehr wir uns bemühen, es zu erfassen. Man umschreibt es mit Geistesblitz, Intuition, göttliche Eingebung. Dem heutigen, rationalen, auf dem analytischen Denken basierenden Weltbild steht ein anderes Erfassen der Welt gegenüber. Dieses ist ganzheitlich, intuitiv, gekoppelt mit dem inneren Schauen. Ohne die Fähigkeit dieser Innenschau ist ein Erkennen des Lichtes undenkbar, und es ist auch ohne diese nicht möglich, den Sinn von Symbolen zu begreifen. Auch das Wissen um die Zusammenhänge von Leben und Tod und um das Wirken der Kräfte die dem Weltenbau zugrundeliegen, wird seit alters her gespeist von dem inneren Licht.

    Hierzu möchte ich folgendes Beispiel anführen: Die physikalische Sonne, ihre Abbildung, ihr graphisches Zeichen (ein Kreis mit einem Punkt in der Mitte) ist ein für unser Auge Sichtbares, das ein Unsichtbares symbolisiert, so daß es im Sichtbaren manifestiert wird. Somit ist die Symbolidee nichts Hinzugedachtes, etwas, was man sich einfach ausdenkt, sondern sie entfaltet sich vielmehr polar aus dem geistigen Kern, der im Symbolkörper enthalten ist. Alle menschliche Selbsterkenntnis ist Erleuchtung. Selbsterkenntnis heißt, sich im richtigen Verhältnis zur Schöpfung zu sehen, eingebunden in die kosmische Ordnung; zu begreifen, daß wir, jeder einzelne von uns, ein Teil der menschlichen Gemeinschaft sind. Allein, ohne diese Gemeinschaft, vermögen wir nichts auszurichten.

    Die Kette: Eine Kette besteht aus einer Aufeinanderfolge von Einzeldingen oder -wesen, die miteinander in Verbindung stehen. Hier handelt es sich um eine geschlossene Kette, die weder Anfang noch Ende hat. Für uns ist die Kette ein sehr wesentliches Sinnbild für den Zusammenhalt der Logenmitglieder untereinander. Die Kette ist das Band, das auf der Grundlage der gemeinsamen geistigen Arbeit und der Ideale erwächst und zusammenhält.

    Der Kelch: In den Kelch können wir eines mit der Spitze nach unten weisenden Dreiecks hineinsehen. Mit seiner Schale, die nach oben geöffnet eine empfangende, aufnehmende Höhlung bildet, wird er, wie das Element Wasser, dem Weiblichen zugeordnet. Mit einiger Phantasie kann man in der Form des Kelches auch die Gestalt eines aufrecht stehenden Menschen erblicken, die erhobenen Arme geöffnet, so, als wollte er etwas aufnehmen. Auf die geistige Ebene übertragen könnte das auch heißen: der Mensch als Mikrokosmos öffnet sich den geistigen Kräften des Makrokosmos, hebt sein irdisch begrenztes Bewußtsein dem höheren entgegen und empfängt von dort geistiges Gut, das ihn zur Erkenntnis befähigt.

    Das Licht in seinem Innern, der göttliche Funke, in dem sich das große Licht des Ewigen spiegelt, sehen wir hier in Form eines Bergkristalls. In vielen Kulturen wurde der Bergkristall von jeher als Lichtbringer angesehen. Er wirkt reinigend, klärt die Gedanken und Vorstellungen und bringt uns mit der göttlichen Weisheit und dem intuitiven Erleben in Berührung. Es heißt von ihm, er fange die Kräfte des Kosmos auf und leite sie weiter an alles Lebende. Seine Haltbarkeit, sein Widerstand gegen Witterungseinflüsse machten ihn zum Symbol des Unvergänglichen und Ewigen.

    Das Gold, in dem der Kelch erscheint, gilt als die Farbe des Lichtes und der Sonne. Gold wurde von jeher als das Kostbarste aller Metalle angesehen. Da es seine Farbe auch noch nach Jahrtausenden unverändert beibehält, wurde es ein Sinnbild für Unvergänglichkeit und Treue.

    Gold steht für höchste Integration und Selbstentfaltung. Auch ist es die Farbe der Weisheit."

     

    Zusammenfassung:

    "Der Kelch, als ein Sinnbild des weiblich Empfangenden und zugleich Spendenden - unsere Loge - bringt einen Strom hervor: die vereinte geistige Kraft unserer Schwesternschaft, die einem gemeinsamen Ziel zustrebt, nämlich, der Verwirklichung des freimaurerischen Gedankengutes und seiner Ideale. Dieser Strom ist nicht zerteilt, versickert nicht im Namenlosen, sondern fließt vereint in sanften Wellen und zielsicher in eine Richtung. 

    "Quelle zum Licht" - eine tiefgründige Aussage, ein Name mit hohem Anspruch, ein starkes Symbol, bei dem es jedem überlassen bleiben soll, in sich selbst zu ergründen, was die Zeichen ihm sagen möchten!"

  • Wetzlar: Unter dem Regenbogen

    Loge Nr. 3 i. Or. Wetzlar
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    Der Regenbogen symbolisiert in sehr vielen Kulturkreisen die Verbindung mit einem höheren, umfassenden Prinzip. Nach freimaurerischer Vorstellung ist dieses höhere Prinzip unabhängig von individuellen religiösen Vorstellungen aufzufassen, und auch in unserer Loge spielt die Religionszugehörigkeit keine Rolle. Wir sind überzeugt, dass diese Grundhaltung in der heutigen Zeit ungebrochen wichtig ist und einen elementaren Baustein friedlichen Zusammenlebens darstellt.

    Unsere Treffen finden zwei bis dreimal im Monat jeweils montags statt. Im Rhythmus von zwei Monaten öffnen wir unsere Türen und heißen Gäste zu unseren Vorträgen herzlich willkommen. An diesen Gästeabenden beschäftigen wir uns mit vielfältigen Themen des Lebens und beantworten gerne Ihre Fragen zur Freimaurerei im Allgemeinen und der femininen Freimaurerei im Besonderen.

    Wir freuen uns, wenn Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten. Gerne senden wir Ihnen den Termin und das Thema des nächsten Gästeabends zu. Sie erreichen uns per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

     

     

  • Saarbrücken: Europa im Licht

    Loge Nr. 17 i. Or. Saarbrücken

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    Tolerant ist derjenige, der erstens seine eigene Position hat und zweitens der festen Überzeugung ist, dass es auch andere anzuerkennende aber nicht unbedingt zu übernehmende Standpunkte gibt.                                    

    Ram Adhar Mall

    Mit diesem Motto möchten wir Sie auf der Internetseite der femininen Freimaurerloge „Europa im Licht“ mit Sitz in Saarbrücken herzlich begrüßen.

    Unsere Loge wurde nach umfangreichen Vorarbeiten am 20. Oktober 2007 mit der Lichteinbringung im Logenhaus in Saarbrücken zum Mitglied der Frauen-Großloge von Deutschland aufgenommen. Die Lichteinbringung durch die Großloge ist eine besondere Zeremonie und als solche Voraussetzung für die rituelle Arbeit einer Loge. Wir sind eine Gruppe aktiver, mitten im Leben stehender Frauen, die sich zusammengefunden hat, um uns neben unseren Pflichten im Alltag, in Beruf und Familie, weiter zu entwickeln, zu kommunizieren und unsere Persönlichkeit frei zu entfalten. Hilfsbereitschaft, Brüderlich- bzw. Schwesterlichkeit, allgemeine Menschenliebe sowie Achtung vor der Menschenwürde wollen wir üben und praktizieren. Wir sind weder steif, noch trocken oder humorlos. An entsprechender Stelle können wir ausgelassen, fröhlich und vergnügt sein. Eine Loge zu gründen, zu gestalten und zu vergrößern ist eine echte Freude. Zwei Abende im Monat gehören der Loge. Jeden 1. Samstag treffen wir uns im Saarbrücker Logenhaus und jeden 3. Freitag findet ein Gästeabend statt, außer in den Monaten Juli und August. An diesen Gästeabenden wird i.d.R. von einer Freimaurerin ein Kurzvortrag über ein philosophisches, psychologisches oder ethisches Thema, ein sich auf die Kunst beziehendes oder über ein Thema mit aktuellem Zeitbezug gehalten. Interessierten Frauen bieten wir so die Gelegenheit, sich über die Freimaurerei zu informieren und uns näher kennen zu lernen.

    Wir werben hierbei keine Mitglieder. Wir wollen Sie jedoch auf eine Geisteshaltung hinweisen, von deren Richtigkeit wir zutiefst überzeugt sind.

    Wer sind wir

    Der femininen Freimaurerloge „Europa im Licht“ mit Sitz in Saarbrücken gehören derzeit 17 Schwestern aus allen Altersgruppen und Berufen an. Nicht nur die Berufsfelder sind bunt gemischt, sondern auch die Nationalitäten. Zu uns zählen neben Schwestern aus Deutschland auch Schwestern aus Frankreich, Luxemburg bis hin nach Kasachstan. Wir arbeiten als Künstlerinnen, Lehrerinnen, in sozialen Berufsfeldern und und und...

    Name unserer Loge

    Unsere Loge trägt den Namen „Europa im Licht“. Hiermit wollen wir verdeutlichen, dass wir Freimaurerinnen sind, die im Herzen Europas leben und arbeiten. Wir befinden uns, wenn man sich die Karte Europas ansieht, mit dem Saarland und den angrenzenden Ländern Luxemburg und Frankreich ziemlich im Mittelpunkt Europas. Der Begriff Europa ist somit Hinweis auf den Sitz, den Geist und die Zusammensetzung der Loge, die sich länderübergreifend aus Deutschen, Luxemburgerinnen und Französinnen konstituiert hat. Europa ist ein in statu nascendi begriffener Staatenbund, der sich anschickt, das Erbe zahlreicher Kriege in den zurückliegenden Jahrhunderten zu überwinden um eine Wiederholung unmöglich zu machen. Verständigung und Toleranz stehen hierbei im Vordergrund. Auch die Freimaurerei kann hierzu einen positiven Beitrag leisten. Grundlage der Freimaurerei ist die Überzeugung, dass alle Konflikte ohne zerstörerische Auswirkungen ausgetragen werden können, wenn ein ausreichendes Vertrauensverhältnis zwischen allen Menschen geschaffen werden kann. Wir sind eine weibliche Loge, was auch in unserem Namen zum Ausdruck kommt, da unsere Loge den Namen einer weiblichen Figur aus der griechischen Mythologie trägt. Zu allen Themen unserer Zeit gibt es immer auch einen frauenspezifischen Ansatz. Wir grenzen uns nicht von der männlichen Freimaurerei ab. Wir wollen aber unsere eigene Identität als Frauen mit einbringen und spezifische weibliche (nicht feministische) Sichtweisen und Erfahrungen in unsere Überlegungen und unser Handeln miteinbeziehen. Unsere Mutterloge, d.h. die Loge die uns betreut hat, ist die Loge „Quelle zum Licht“ in Wiesbaden. Unsere Logen sind in ihrem Namen durch den Bezug zum Licht gekennzeichnet. Dem Licht kommt in der Freimaurerei eine zentrale Bedeutung zu. Im internationalen Freimaurer Lexikon von E. Lennhoff et al. findet man: „Der Suchende wandert aus dem Dunkeln dem Licht zu. Er wird aufgenommen, indem ihm das Licht erteilt wird. Die Loge wird eingeweiht, indem das Licht eingebracht wird (Lichteinbringung). Die Eröffnung der Loge wird durch das Entzünden der Lichter, ihr Schluss durch Verlöschen angedeutet. Die arbeitende Loge ist „erleuchtet“.“

    Bijou unserer Loge

    Das Bijou unserer Loge versinnbildlicht die Schwerpunkte unserer Arbeit. Die Form des Bijous wird von einem Kreis gebildet. Der Kreis bildet das Ganze, das Umfassende, die Einheit. Da er weder Anfang noch Ende hat, ist er die vollkommene Figur und steht für das Unendliche. In diesem Kreis ist ein Zirkel eingebettet, er ist symbolisch dem Kreis gleich zu setzen, denn er ist das Werkzeug, das den Kreis bildet und steht auch für die allumfassende Menschenliebe. Die Schenkel des Zirkels und die Spitzen sind in unserem Bijou blank, poliert, sie weisen somit auf das Metall des Werkzeugs hin. Die Spitzen des Zirkels beschreiben die Sichel des Mondes, der zusammen mit der Sonne die beiden schöpferischen Urkräfte, das männliche und das weibliche Prinzip, versinnbildlicht. Am Kopf, also dem Drehpunkt des Zirkels, befindet sich ein fünfzackiger Stern. Er erinnert an die Sonne, die mit ihren Strahlen der Erde Licht und Leben spendet. Die fünfeckige Figur deutet auch auf die Figur des Menschen hin. Sie erinnert des weiteren an diejenigen Sterne, die in ihrer Anordnung im Kreis die Gemeinschaft der Menschen in Europa symbolisieren.

    Geschichte der (femininen) Freimaurerei

    Am 24.06.1717 konstituierte sich in London die erste Freimaurergroßloge. Obwohl es zum damaligen Zeitpunkt auch bereits in Frankreich und Deutschland Freimaurerlogen gab, gilt dieses Datum als das Gründungsdatum der modernen Freimaurerei. Allgemein wird angenommen, dass der Freimaurerbund aus der Bruderschaft der Steinmetze und deren Bauhütten hervorgegangen ist. Mit dem Ende des 16. und zu Anfang des 17. Jahrhunderts schlossen sich in England auch gelehrte Laien (angenommene Maurer) den Logen an, wobei für die Aufnahme nicht Geburt und Stand sondern die individuelle Eignung ausschlaggebend gewesen sein soll. Auf dieser Ebene begegneten sich Adel und das Bürgertum auf Augenhöhe, wodurch die Freimaurerei zum Abbau der Unterschiede beitrug. Damals hatten Frauen keinen Zutritt zur Loge. In den alten Pflichten von 1723 müssen Personen, die als Mitglieder einer Loge aufgenommen werden, „gute und aufrichtige Männer von freier Geburt sowie in reifem und gesetztem Alter sein, sie dürfen keine Leibeigenen und keine Frauen sein, keine sittenlosen oder übel beleumdeten Menschen, sondern nur solche von gutem Ruf.“ Geschichtlich betrachtet gab es zu diesem Zeitpunkt noch keine Frauenfrage und auch in den nächsten 150 Jahren änderte sich hieran nicht viel. Dies ging sogar soweit, dass man bei der Aufnahme in die Loge, die linke Brust entblößen musste, um zu zeigen, dass man keine Frau ist. Obwohl dies offiziell bis ins 20.Jahrhundert so blieb, existierte von Anfang an offenbar eine starke Gegenströmung gegen den Ausschluss der Frauen von der Freimaurerei. Die erste gemischte Loge wurde in Deutschland 1759 gegründet. In England und Frankreich sollen Frauen vereinzelt bereits früher Zutritt zu Logen erhalten haben. Mit der Geburt des modernen Feminismus wurde 1893 in Frankreich die erste gemischte Großloge „Droit humaine“ gegründet, die sich inzwischen in fast ganz Europa ausgebreitet hat. Seitdem gibt es weltweit ca. 40 000 Mitglieder in gemischten Logen. Ebenfalls in Frankreich, zunächst als adoptierte Logen, entstanden Ende des 19. Jahrh. die ersten franz. Frauenlogen, die sich 1945 zur „Grande Loge de France“ zusammen schlossen und die seit 1952 den Namen „Grande Loge féminine de France“ trägt. In Deutschland wurde im November 1949 in Berlin der freimaurerische Frauenzirkel „Humanität“ gegründet, der zunächst unter dem Schutz der damaligen maskulinen Großloge „Zu den alten Pflichten“ stand. Hieraus entwickelten sich 1982 die Logen „Tusculum“ in Düsseldorf und die Loge „Unter dem Regenbogen“ in Wetzlar, sodass sich zu diesem Zeitpunkt eine eigenständige Großloge der weiblichen Freimaurerei in Deutschland bilden konnte. Aus diesen drei ursprünglichen Logen entstanden bis zum heutigen Tag insgesamt 17 feminine Freimaurerlogen in Deutschland. Im Jahr 2007 feierten wir das 25jährige Bestehen unsere Frauen-Großloge von Deutschland (FGLD). Die Freimaurerei war zunächst also ein reiner Männerbund. Warum sollten es aber Frauen weniger nötig haben als Männer an sich zu arbeiten? Die Welt von heute ist durch das Internet viel kleiner geworden. Information und Wissen sind leichter zugänglich. So profitieren auch freimaurerisch interessierte und arbeitende Frauen von dem weltweiten und nmittelbarem Gedankenaustausch der durch das Netz möglich geworden ist. Auch Frauen sind heute nicht mehr von den Ideen der Freimaurerei fernzuhalten. Warum arbeiten wir nun aber in einer rein weiblichen Loge? Die häufigste Begründung für die Vorzüge von getrennten Logen ist das sexuelle Spannungsfeld, das sich zwischen den Mitgliedern in gemischten Logen aufbauen könnte. Wir sind alle Frauen und haben daher eine typisch weibliche Art, die Rituale zu erleben und die Symbolik zu erfassen. Daher sind wir überzeugt, dass beide Geschlechter ihre ganz besonderen Eigenschaften behalten und leben sollten und dass in den spirituellen, religiösen und meditativen Zeremonien eine Geschlechtertrennung von Vorteil ist. Die Freimaurerei ist international. Die Freimaurer sind den Gesetzen des eigenen Staates verpflichtet, ebenso ihrem Gewissen, wenn die sittlichen Grundlagen und die Menschenrechte angegriffen werden, für die sie mit allen Kräften einstehen. Personen des öffentlichen Lebens, Führungskräfte in Politik und Wirtschaft sowie Künstler waren oftmals Freimaurer. Die Ausbreitung der Freimaurerei rief auch in früheren Zeiten von Seiten der katholischen Kirche sowie des Staates Kritik und (zahlreiche) Verbote hervor. Die Freimaurerei gehört auch heutzutage immer noch zu den ersten Organisationen, die in Diktaturen verboten werden. Dies gilt/galt auch für die kommunistischen Staaten mit Ausnahme von Kuba. Auch in der Weimarer Republik gehörten die Freimaurer neben den Juden zu den bevorzugten Objekten rechtsextremer Agitation. In der Nazidiktatur wurde die Freimaurerei 1935 entgültig verboten und verfolgt. Im Jahr 1943 kam es zu einem einmaligen Vorkommnis in der Geschichte der NSKonzentrationslager, als innerhalb des Emslandlagers VII belgische Freimaurer die Freimaurerloge „Liberté chérie“ gründeten. Es war ihnen nur möglich 3 Treffen abzuhalten, eines davon war der Stellung der Frau in der Freimaurerei gewidmet. 

    Ideale und Ziele der Freimaurerei

    Die 5 Grundideale der Freimaurerei sind:

    • Freiheit 
      Freiheit bedeutet grundsätzlich immer Freiheit von Unterdrückung und Ausbeutung und ist somit die Grundlage für die Freiheit des Geistes und der individuellen Selbstverwirklichung. Freiheit ist die Möglichkeit der Selbstbestimmung des Menschen im Gegensatz zur Abhängigkeit von der Macht und dem Zwang anderer. Der Mensch handelt frei, für sein Handeln liegen die Ursachen allein in ihm selbst. Freiheit im freimaurerischen Sinn ist Handeln und Verhalten unter Ausrichtung am sittlich Wertvollen. Ohne Freiheit gibt es keine Menschenwürde. Freiheit ist die Voraussetzung für die Vervollkommnung des Menschen.
    • Gleichheit
      Die Forderung nach Gleichheit, die sich ursprünglich gegen die Aufrechterhaltung von Standesvorrechten richtete, stellt heute als allgemeingültige Norm einen der fundamentalen Grundsätze der Menschenrechte und des Rechtsstaates dar. Sie bedeutet, dass alle Menschen unabhängig von Rasse, Geschlecht, Religion usw. gleich sind.
    • Brüderlichkeit
      Brüderlichkeit (gerne auch Schwesterlichkeit) ist die Überzeugung von der Zusammengehörigkeit und von der Gleichheit und Würde aller Menschen im Sinne eines verbindenden Bandes (der freimaurerischen Bruder- bzw. Schwesterkette). Brüderlichkeit bedeutet zunächst Verbundenheit und Vertrauen mit dem daraus erwachsenden Bedürfnis auf Verständigung, Hilfsbereitschaft, Mitverantwortung, Toleranz und Versöhnung.
    • Toleranz
      Toleranz ist das Leitmotiv unserer Loge. Toleranz setzt aktives Zuhören voraus und beschreibt generell die Fähigkeit, jegliche Form des Andersseins oder Andershandelns (andere Ansichten, - Herkunft, -Sexualität, -Moral, -Religion) unangetastet bestehen zu lassen. Freimaurerische Toleranz heißt aber nicht grundsätzlich Akzeptanz oder gar blindes Übernehmen, sondern die Bereitschaft, die Überzeugung des Anderen in ehrlicher Auseinandersetzung zu respektieren.
    • Humanität
      Humanität bedeutet Menschlichkeit im Sinne einer Eigenschaft die wünschenswert ist, die wir aber noch nicht besitzen, nach der wir streben. In diesem Sinn umfasst der Begriff die Gleichheit bzw. Gleichwertigkeit aller Menschen jeder Herkunft und jeden Geschlechtes, die allgemeine Menschenwürde und Toleranz sowie Brüderlichkeit und erhält im Zusammenhang mit den Verbrechen gegen die Menschlichkeit eine besondere Bedeutung. Eines der Ziele der Freimaurerei ist, durch Humanität und Toleranz zu einer besseren Welt beizutragen, wobei die FreimaurerInnen damit bei sich selbst anfangen. Mit den Zeremonien, Ritualen und Symbolen, die sich auf der ganzen Welt gleichen, vermittelt die Freimaurerei ihren Mitgliedern eine Lebensphilosophie, die dazu dient, die Grundideale der Freimaurerei unabhängig von Ort und Zeit zu vermitteln.
    WARUM SIND SYMBOLE UND RITUALE WICHTIG?
    • SYMBOLE
      Überwiegend sind die Symbole der Freimaurerei Steinmetzwerkzeuge der Werksmaurer, beispielsweise der rechte Winkel, der Geradlinigkeit, Rechtschaffenheit und Aufrichtigkeit repräsentiert. Sie sind teils verbale, teils nicht verbale Ansprachen an unsere Schwestern und damit Wegbereiter für eine geistige Vertiefung. Es gibt jedoch diesbezüglich keine Lehrmeinung, die besagt, der rechte Winkel bedeutet dies oder das. Jede Freimaurerin ist frei, sich selbst jedes Symbol mit den für sie gültigen Inhalten zu ergänzen. Der Austausch der individuellen Vorstellungen über das, was ein Symbol bedeuten kann, ist ein Teil der Arbeit der Freimaurerin. Vor allem zu Beginn des Freimaurerlebens wird jede Aufgenommene die für sie gültigen Inhalte erstmals erarbeiten.
    • RITUALE
      Rituale sind Handlungsabfolgen im Rahmen der freimaurerischen Arbeit, die sich in ihren Entstehungsformen den Gebräuchen der alten Steinmetzbruderschaften anlehnen. Sie sind so nicht immer aus sich heraus verständlich. Rituale sollen den Freimaurern helfen sich von ihren Alltagsnöten und den im profanen Leben üblichen Umgangston zu lösen und auf die Gepflogenheiten in der Logenarbeit einzustimmen. Die Rituale und Symbole tragen dazu bei, eine gemeinsame Basis zu finden. Ein Ritual folgt in seinen Bestandteilen genau festgelegten Regeln (Zeremonien) und ist deshalb weitgehend unabhängig von räumlichen oder zeitlichen Umständen. Rituale erwachsen immer aus einer Tradition, und ihre Überlieferung ist mit Geheimhaltung verbunden. Wichtige Erfahrungen und Erlebnisse unserer Gemeinschaft werden so weitergegeben. Das Aufnahmeritual zum Freimaurerlehrling ist hierfür ein zentrales Beispiel. Jede FreimaurerIn weltweit glaubt an ein höheres Wesen, an einen Schöpfungsgedanken. In der Freimaurerei wird dies als „Baumeister aller Welten“ bezeichnet. Die Freimaurerei ist somit auch mit den großen Weltreligionen und insbesondere mit dem Christentum vereinbar, aus deren christlichabendländischen Kultur die Freimaurerei entstanden ist. 
    Freimaurerei als persönliche Bereicherung

    Die Loge ist die Gemeinschaft der Schwestern, die sich gemäß ihrer Fähigkeiten in die Loge einbringen. Die Schwestern untereinander haben eine innere Verbundenheit und sind engagierte, gleichgesinnte Frauen, die an sich selbst als Beitrag zur Weiterentwicklung der Humanität arbeiten wollen. Die Loge bietet uns hierzu einen Ort der Besinnung, der Kommunikation und der Vervollkommnung. Sie ist ein Raum, in dem es möglich ist, neue Kräfte zu sammeln, abzuschalten, um so die Aufgaben im profanen Leben mit neuem Mut wieder weiterzuführen. Alle Arbeit und jeglicher Austausch mit den Schwestern, ob bei der Tempelarbeit, bei Gästeabenden oder anderen Aktivitäten, findet unter dem Schutz des gegenseitigen Vertrauens statt. Wir Schwestern akzeptieren uns gegenseitig und andere Meinungen werden werturteilsfrei vorgetragen. Wir Schwestern streben an, einander aufrechte, ehrliche, verschwiegene und ernsthafter Partnerinnen zu sein. Unser Engagement ist dauerhafter Natur und auf die Länge des Lebens angelegt, nicht orts- oder zeitgebunden, wie bei anderen Interessensgruppen. Wir sind alle Frauen und haben daher eine typisch weibliche Art, die Rituale zu erleben und die Symbolik zu erfassen und den Bezug zu unserem Leben herzustellen. Entscheiden ist dabei, und das unterscheidet uns von Religionsgemeinschaften und Sekten, dass es keine offizielle Lehrmeinung und vor allem keine Dogmen gibt. Jede Freimaurerin ist frei, sich die Inhalte der Symbole zu erarbeiten und mit für sie gültigen Inhalten zu ergänzen. Wir sind keine Selbsterfahrungs- oder Therapiegruppe und bieten auch keinen Religionsersatz an. Vielmehr bietet uns die Loge die Möglichkeit zu einem geistig erfüllten Leben.

    Strukturen und Organisation in der Freimaurerei

    LOGE

    Das Wort Loge (aus dem lateinischen logia) ist der Ort, an dem FreimaurerInnen zusammen kommen und arbeiten. Gleichzeitig bezeichnet es aber auch die Gemeinschaft der freimaurerisch arbeitenden Gruppe und hat somit eine doppelte Bedeutung. Für das Arbeiten und Bestehen der Logen sind äußere Organisationsformen notwendig. So ist jede Loge ein beim Amtsgericht eingetragener Verein mit einer Vorsitzenden und 2 Stellvertreterinnen sowie den normalen vereinsrechtlichen Formen wie demokratische Wahlen der Vereinsleitung, Mitgliederversammlungen usw. Diese einzelnen unabhängigen bürgerlichen Vereine schließen sich in Dachverbänden zu einer sogenannten Großloge zusammen, bei uns ist dies die Frauen-Großloge von Deutschland (FGLD) mit Sitz in Berlin. Auch innerhalb ist die Loge gegliedert. An der Spitze steht die Meisterin vom Stuhl (nach außen die Vereinsvorsitzende), und ihre Stellvertreterinnen die erste und zweite Aufseherin. Hinzu kommen noch weitere für die Tempelarbeit aber auch für die Repräsentation nach außen hin wichtige Funktionen, die „Beamtinnen“ genannt werden. Innerhalb des Tempels, d.h. während des freimaurerischen Rituals bestehen interne Strukturen, die außerhalb nicht bestehen. Hier sind alle Schwestern gleich.

    TEMPEL

    Der Raum, in dem die FreimaurerInnen ihre rituellen Arbeiten durchführen, wird als Tempel bezeichnet. Dies legt eine sakrale Vorstellung nahe, was aber nicht ganz richtig ist. Denn erst durch die rituelle Handlung wird ein fiktiver Raum zum Tempel. Wir dürfen heute meist in sehr schönen Räumlichkeiten arbeiten, dies war aber nicht immer so. In der Entstehungsphase der Freimaurerei dienten beispielsweise häufig Gasthäuser den Brüdern als Tempel. Die Rituale und Symbole ermöglichen es unabhängig von Raum und Zeit die Tempelarbeit durchführen zu können.

    GRADE

    Interessierte Frauen, die das 21. Lebensjahr vollendet haben und sich mit den Zielen und Idealen der Freimaurerei identifizieren können, können nach ca. 1 Jahr, in dem sie regelmäßig die Gästeabende besucht haben, einen Aufnahmeantrag stellen. Sie werden dann Suchende genannt. Nach ihrer rituellen Aufnahme, der sog. Initiation, werden die Suchenden zu Lehrlingen. Diese Initiation stellt das zentrale Erlebnis im freimaurerischen Leben dar. Nach ca. einem Jahr wird der Lehrling in den Gesellengrad befördert und nach angemessener Zeit zur Meisterin erhoben. Um den nächsten Grad erreichen zu können, muss sich die Freimaurerin bewähren, das heißt sich ein spezielles Wissen über die Symbole und das Brauchtum der jeweiligen Grade aneignen. In der Regel geschieht dies mit einem kleinen ausgearbeiteten Vortrag zu einem speziellen Thema. Diesen Vortrag nennen wir Zeichnung. 

    REGELN DER ZUSAMMENARBEIT
    • Geprächskultur
      Jede Schwester und jeder Gast kann seine/ihre Meinung frei äußern und darf ausreden, auch wenn die geäußerte Meinung nicht von allen Anwesenden geteilt wird. Vortragende werden nicht unterbrochen. In der Diskussion wird das Wort erteilt und der jeweilige Redner darf auch hier ausreden. Wer seine Meinung äußert, formuliert seine Worte wohlbedacht und nach besten Wissen und Gewissen ohne Gruppen- oder Einzelinteressen zu vertreten. Dies zeichnet die spezielle freimaurerische Gesprächskultur aus.
    • Verschwiegenheit 
      Die Freimaurer verpflichten sich mit ihrer Aufnahme Verschwiegenheit über die Bräuche der Freimaurerei zu wahren und mit keiner nicht eingeweihten Person darüber zu sprechen. Dennoch sind in unserer heutigen Informationsgesellschaft viele der freimaurerischen Gebräuche und Rituale z. B. auch im Internet zu finden. Das wirkliche Geheimnis der Freimaurerei kann man jedoch nicht erklärend vermitteln, man muss es selbst erleben, erfahren.
    • Innere Verbundenheit
      Wir nennen uns Schwestern, dies bestimmt unseren Umgang miteinander. Wir fühlen uns einander verbunden und vor allem: Wir bejahen einander. Wir akzeptieren uns, auch mit abweichenden Meinungen, denn wir sind Gleichgesinnte in Hinblick auf unser gemeinsames Ziel, die Freimaurerei und ihre Ideale zu verwirklichen. Wir streben nicht den Gleichklang an. Wir sind Individualistinnen und wollen es bleiben, auch und gerade wenn wir in gewissen Punkten nicht übereinstimmen. Eben diese Vielfalt unserer Schwesternkette empfinden wir als Bereicherung. Wir sind für die Gedanken der freimaurerischen Ideale sensibilisiert und wollen diese nach außen in das profane Leben übertragen. 
    Unsere Aktivitäten

    Zwei Abende im Monat gehören der Loge. Jeden 1. Samstag eines Monats treffen wir uns im Saarbrücker Logenhaus und jeden 3. Freitag findet ein Gästeabend statt, außer in den Monaten Juli und August. Zusätzliche Treffen beispielsweise bei Veranstaltungen der Großloge oder Einladungen anderer Logen dienen dem Erfahrungs- und Informationsaustausch. Es ist freimaurerische Tradition zu reisen und andere Logen beispielsweise zu Tempelarbeiten zu besuchen. In diesem Sinne besteht ein reger Kontakt zwischen allen deutschen und europäischen Logen.

    TEMPELARBEIT

    Der Kern der freimaurerischen Arbeit ist die Arbeit im Tempel, zu der wir uns regelmäßig einmal im Monat treffen, die sich jedoch einer öffentlichen Darstellung entzieht.

    GÄSTEABENDE

    Wir sehen uns nicht als abgeschottete Gruppe. Auch wenn wir keine Mitglieder werben haben wir ein Interesse daran, uns interessierten Frauen gegenüber zu öffnen und sie mit freimaurerischem Gedankengut vertraut zu machen. Hierzu dienen die Gästeabende, die keine offenen Veranstaltungen sind und zu denen wir bewusst einladen. Unser Ziel ist es, uns mit unseren Gästen intensiv und ernsthaft zu beschäftigen. Die interessierten Frauen sollen ausreichend Gelegenheit haben, um überprüfen zu können, ob die Freimaurerei zu ihrem Weg zur Selbstfindung passt. Wir nehmen zu allen Fragen Stellung, nur zu Fragen der freimaurerischen Rituale und zum Tempel werden die Schwestern weitgehend schweigen. Allerdings behalten auch wir uns vor, uns eine Meinung darüber zu bilden, ob unsere Loge zu der Interessierten passt. Es geht hierbei nicht um eine Gleichförmigkeit der Anschauungsbilder, ganz im Gegenteil. In einer Loge treffen sich Menschen unterschiedlichster Meinungen und Lebensbilder, die sich sonst „im wahren Leben nie begegnet wären“ (wie es in den alten Pflichten heißt). An unseren Gästeabenden widmen wir uns meist in Form eines Kurzvortrages folgenden Themen:

    • philosophische Fragestellungen
    • psychologische Inhalte
    • ethische Probleme
    • künstlerische Stoffe
    • Fragen mit aktuellem Zeitbezug
    • Darstellung großer Frauengestalten
    • Ausführungen zu Symbolik, Ordnung und Gemeinschaft der Freimaurerei
    • und, und, und...

    Parallel zur Diskussion wird ein persönlicher Bezug angestrebt, in dem unsere Schwestern an diesen Abenden über ihre ersten Kontakte zu einer Loge, über ihre Motivation, sich einer Loge anzuschließen und ihre Erfahrungen berichten. Jedem Gast ist es hierbei freigestellt einfach nur zu zuhören oder aktiv Fragen zu stellen. Es gibt lediglich zwei Themenkreise, die nicht in die Arbeitsweise von Freimaurerinnen passen: parteipolitische und konfessionelle Themen, weil es hier einfach nicht möglich ist, dogmen- und interessenfrei zu diskutieren. Selbstverständlich bleibt es jeder einzelnen Freimaurerin überlassen, sich außerhalb der Loge in den entsprechenden Organisationen zu engagieren.

    CLIMAF

    Gegründet im Jahr 1982 ist die CLIMAF (Centre de Liaison International de la Maconnerie féminine) eine internationale Organisation in der sich die weiblichen Großlogen von Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Portugal, der Schweiz und Spanien zusammengeschlossen haben. Die CLIMAF hat sich zum Ziel gesetzt sowohl ein Zentrum der Reflexion über die universellen Werte der Freimaurerei als auch ein Zentrum der Koordination von gemeinsamen Aktionen zu sein. Wie aus unserem Namen hervorgeht, liegt uns die europäische Zusammenarbeit der Freimaurerinnen besonders am Herzen. 

    Für Interessentinnen:

    Interessierte Frauen sind zu den regelmäßig einmal im Monat statt findenden Gästeabenden herzlich willkommen und werden auch gerne eingeladen. Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

     

     

  • Reutlingen: Drei Säulen im Zeichen der Silberdistel

     

    Loge Nr. 7 i. Or. Reutlingen

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    Der Ort unserer Arbeit

    In Reutlingen gibt es seit dem 20. Oktober 1996 eine Frauenloge. Sie arbeitet im Logenhaus, dem ältesten sakralen Gebäude Reutlingens, dem Marchtaler Klosterhof.

    Aus den Annalen geht hervor, dass sich dort etwa um das Jahr 1240 die einstige Bauhütte befunden haben muss, von der aus die Baumeister und Steinmetzen an der Errichtung einer Marienkapelle gewirkt haben. Sie ist älter als die Marienkirche (erbaut zwischen 1273 und 1343), das heutige Wahrzeichen der Stadt Reutlingen. (http://www.reutlingen.de)

    Weitere Informationen zur Loge "Drei Säulen im Zeichen der Silberdistel" finden Sie unter www.freimaurerinnen-reutlingen.de

    Von 25. September bis 13. November 2011 fand im Heimatmuseum Reutlingen eine Ausstellung mit dem Thema "Logenleben in Reutlingen" statt.

    Die Kapelle wurde um 1500 im spätgotischen Stil renoviert, überstand den großen Stadtbrand von 1726 und diente während des Dreißigjährigen Krieges vorübergehend vier Nonnen aus dem Pfullinger Kloster als Zufluchtsort. Eine noch erhaltene Steinplatte zeigt an, dass hier am 15. November 1646 die Klarissinnennonne Sybilla Knerin verstorben ist. Seit 1802 ist das klösterliche Anwesen säkularisiert und die Nutzung wurde zwischenzeitlich einer Glockengießerei überlassen. 1885 erwarb ein Privatier das Gebäude im Auftrag des damals existierenden Freimaurerkränzchens, dessen Brüder nun, nachdem sie ein eigenes Haus hatten, die Gründung der Loge "Glocke am Fuße der Alb" (http://216.121.84.94) beschließen konnten. Der schöne steinerne Spitzbogen für das Haupttor der Kapelle wurde beim Umbau 1893 an die Straßenfront des Gebäudes verlegt, so dass man heute noch immer durch denselben Torbogen das Haus betritt, den vor Jahrhunderten die Gläubigen durchschritten, wenn sie die Messe hören wollten. 

    Wir arbeiten heute also an einem äußerst geschichtsträchtigen Ort, der uns einerseits immer an die Stationen unserer mitteleuropäischen Geschichte erinnert, aus der ja unsere heutige Gesellschaft mit all ihren Strukturen hervorgegangen ist, aber andererseits auch ganz besonders an die Ursprünge der Freimaurerei: an die Bauhütten. Hier haben sich einst freie Maurer getroffen, Menschen, die als einzige unabhängig von Fron und Zunft ihrer Arbeit nachgehen konnten, die sich auf ihren Reisen durch die Welt viel Wissen und Toleranz gegenüber Fremden angeeignet hatten und die es sich von daher auch leisten konnten, "anders" - nämlich "frei" - zu denken und zu handeln.

    Ihre Kenntnisse und Visionen haben sie in ihrer Architektur zum Ausdruck gebracht und in der Ordnung des Bauwerkes die Gesetzmäßigkeiten und Ursachen die dem Leben zugrunde gelegte Ordnung verdeutlicht. Sie verwendeten dabei auch das Bild von den "lebendigen Steinen", den lapides vivi, aus denen die geistige "ecclesia" gebaut wird. Was die "operativen" Maurer noch real gebaut haben, hat sich in der Geschichte der Freimaurerei zu einem "spekulativen" Maurertum weiterentwickelt. Das bedeutet, dass Freimaurer heute an einem geistigen Bau arbeiten, an der Idee der Humanität. Und auch dazu brauchen sie "lebendige Steine", nämlich Menschen.

    Historisch bedingt konnten solche Ideale über viele Jahrhunderte hinweg offiziell nur von Männern verwirklicht werden. Inzwischen hat sich die Welt verändert und mit ihr die Arbeit der Freimaurer. Was einst als Tradition von den "freien Maurern" an die geistige Arbeit der Männerbünde in den Freimaurerlogen überging, ist nun auch in der Hand von Frauen. Zusammen fühlen wir uns in unserem Selbstverständnis als Freimaurerinnen und Freimaurer zu ernsthaftem Bemühen um Wahrheit und Erkenntnis verpflichtet, zum Erhalt und zur Pflege der freimaurerischen Symbolik als Wegweisung zur Menschlichkeit. Und das betrifft Menschen von heute. Menschen, die eine politische Gleichberechtigung besitzen, Menschen, die es ernst meinen, die sich in ihrem Mann- oder Frausein als existenzielle Ergänzung betrachten, Menschen, die ein menschliches Miteinander anstreben.

    Die Silberdistel

    Die Silberdistel oder Eberwurz ist eine typische Pflanze der Kalktrockenrasen. Die großen, bis 10 cm breiten Blütenkörbchen der Silberdistel sind von einem Kranz silbrig glänzender Hüllblätter umgeben, die sich abends und bei schlechtem Wetter schließen. Bei sonnigem Wetter sind sie strahlenförmig ausgebreitet. Der Name "Distel" bezieht sich auf die dornigen Blätter. Bienen, Hummeln, Käfer und Tagfalter bestäuben die zahlreichen im Körbchen stehenden rosaroten Röhrenblüten. Die Samen der Eberwurz werden von Vögeln verbreitet. Die Silberdistel ist auf den höheren Lagen der Mittelgebirge beheimatet, also besonders auch auf der Schwäbischen Alb. Sie fehlt jedoch in der Ebene. Sie ist nicht zuletzt deshalb schutzbedürftig, weil sie oft ausgerissen und als Trockenblume verwendet wird. So steht sie heute unter Naturschutz. Schon im 8. Jahrhundert gab es den, dem hl. Andreas gewidmeten ,,Distelorden", dem niemals mehr als sechzehn schottische Adlige angehörten und dessen Abzeichen die Distel war. Seine Devise lautete: "Niemand reizt mich ungestraft." Für das viktorianische England war die Distel außer der Wappenpflanze Schottlands auch ein Sinnbild des ,,Trotzens", womit sich ihre naturgegebene Fähigkeit, Störenfriede energisch abzuwehren, erneut bestätigte. Viel symbolische Bedeutung in einer Pflanze - symbolische Bedeutung, die sich eine Gruppe von Menschen für ihr selbst gewähltes Vorhaben ausgesucht hat.

    Wie kamen wir auf den Logennamen?

    Zunächst sollte unsere Loge einen Bezug zur Region erhalten. Rund herum um Reutlingen steigen die Hänge zur Schwäbischen Alb an und auf ihren Höhen findet man die Silberdistel überall. Besonders an sonnigen Herbst- und Wintertagen leuchtet sie aus der Wachholderheide dem Wanderer entgegen, sie erzählt von der Sommersonne und strahlt sie auch zurück. Man freut sich bei ihrem Anblick besonders, weil rundherum die Winterstarre in Gräser, Sträucher und Bäume Einzug gehalten hat. So spürt man Wärme und Wohlbehagen und die Gewissheit, dass die Sonne etwas Bleibendes hat.

    Wir denken also auch an die symbolische Bedeutung der "Sonne", die in allen Kulturen immer wieder in ihrer lebensspendenden Kraft auftaucht. Durch die Übernahme der Silberdistel in unser Emblem haben wir gleichzeitig einen Strahlenkranz, die Korona, für unsere Arbeit. Damit verkörpert diese Darstellung unser Vorhaben, unsere Arbeit mit Freude und Wärme für unser Umfeld zu tun und in Wahrhaftigkeit zu "strahlen". 

    Die drei Säulen

    Die ungeheure Vielfalt der Symbolik von Säulen und der Zahl "Drei" lässt sich in jedem Buch über allgemeine Symbolik und Zahlensymbolik nachlesen. Wir wollen beides hier nur im Hinblick auf unsere Arbeit betrachten. Erst 3 Säulen werden tragend für ein Gebäude, sind die Grundlage für ein "Dach über dem Kopf". Egal, wie sie stehen,

    so            .:             oder so         \

    Im übertragenen Sinne bedeutet das für uns, dass es drei Dinge in unserer Arbeit geben muss, die unser Gebäude in den Außenwänden stützen, damit ihm auch Schutz von ober her gegeben werden kann. Erst dann können wir die vierte Säule, uns selbst, in den Dienst dieser Arbeit stellen, mit der wir _ - also eine für unsere Vorstellungen quadratische oder rechteckige Form, die im Grundprinzip unseren Bauplänen entspricht, erhalten. Nicht umsonst ist die "Vier" das Symbol für das Haus, für Bodenständigkeit, Festigkeit, etc. Womit aber wird unser Gebäude zum "Heim?“ Zu dem Ort, wo wir hingehören, zu unserem Haus? Es ist erstens die Idee, nach der es ausgeführt werden kann, das Wissen um die Möglichkeiten. Es ist zweitens die physische Kraft, mit der jeder Bau ausgeführt werden muss, unsere ständige Arbeit, unser Einsatz. Und es ist drittens die Gestaltung des Werkes, die jedem Bau seine Eigenart und Besonderheit gibt.

    Die umschließende Kette

    Unter einer Kette versteht man im üblichen Sinne ineinander verschlungene Glieder, die meist kreisförmig oder eckig sind. Unsere Kettenglieder bestehen jeweils aus zwei Dreiecken und sind mit dem nächsten durch eine dünne Linie verbunden.

    Die beiden Dreiecke symbolisieren die Polarität des Menschen. "Zwei Seelen wohnen ach in meiner Brust". Unbewusstes und Bewusstes, Männliches und Weibliches (Animus und Anima), gegensätzliche Eigenschaften (gut und böse, geizig und verschwenderisch, aufnehmend und gebend,................), Innen und Außen, physisches und außerphysisches Sein, Ich und Umwelt, soziale und personale Identität, Jugend und Alter, Leben und Tod. Dort, wo die Gegensätze aufeinandertreffen, dort wo die Gesamtfigur gespalten ist, befindet sich die Hypotenuse des Dreiecks, seine längste Seite. Sie veranschaulicht die ungeheure "Bandbreite" individueller menschlicher Erfahrung, die Vielfalt an Gedanken, Eigenschaften, Gefühlen und Prägungen, die wiederum bestimmt sind durch die jeweils ganz persönlichen Umstände von Kindheit, Umfeld und inneren Anlagen. In der Zusammenfügung der beiden Dreiecke zur viereckigen Raute entsteht eine neue Figur: die Gesamtheit des einzelnen Menschen, seine Ganzheit. Alles gehört zum ganzen Menschen, insbesonders seine Widersprüche. 

    Wenn der einzelne Mensch nun mit einem anderen in Verbindung tritt, dann erscheint er zunächst in seiner physischen Gestalt. Er kann von dem oder den anderen optisch wahrgenommen werden. Der physische Leib versucht, sich über Körpersprache zu verständigen. Er sendet körperliche Signale aus, die im Allgemeinen von seinen Mitmenschen sehr deutlich verstanden werden. Nicht umsonst ist die Körpersprache das ursprünglichste Verständigungsmittel unter den Menschen gewesen. Wir reichen uns in der Kette die Hände. Viel schwieriger aber wird es, wenn wir uns über die nichtmateriellen Seiten in uns, also über Gedanken, Gefühle, Ideen, u.s.w. austauschen wollen. Dafür hat sich der Mensch die Sprache einfallen lassen, eine jede Stammesgruppe in höchst individueller Ausprägung. Aber wie beschränkt ist sie doch letzten Endes! Jeder von uns hat schon oft eine Situation erlebt, in der er "sprachlos" war. Oder wie oft wollen wir dem Mitmenschen einen Rat geben, ihn auf etwas hinweisen, ihn warnen, ihm helfen - aber er versteht uns nicht! Können wir uns denn überhaupt wirklich verstehen? Wahrscheinlich sind die Augenblicke des Nicht-Verstehens auf dieser Welt wohl eher die Regel. Noch nie sind so viele Worte geredet, gedruckt, gesendet, gefaxt und übers Internet gegangen wie heute im begonnenen 21.Jhd., dem sog. Kommunikationszeitalter. Und wieviel wird wirklich gesagt? Und wieviel wird wirklich verstanden? Gerade im kleinsten Phänomen, der Zweierbeziehung, gibt es heute mehr Unverständnis denn je und "Gesprächstherapien" sind Mode geworden.

    Trotzdem aber gibt es immer wieder jene Momente, in denen wir das Gefühl haben, verstanden zu werden. Nimmt man den Begriff ernst, dann hat Verstehen etwas mit "Stehen" zu tun. Vielleicht bleibt dann die ständige Bewegung, in der wir uns befinden, - das "Alles fließt", wie Heraklit sagte - , für einen Augenblick "stehen", ein winziger Teil von uns selbst, ist mit dem ebenso winzigen Teil des anderen zur Deckung gekommen.

    Die dünne Verbindung unserer Kettenglieder weist also sowohl darauf hin, dass eine Verbindung möglich ist, aber auch darauf, dass diese im Vergleich zu dem, was jeder einzelne in seinem subjektiven Verständnis meint, nur einen Bruchteil davon verkörpert.

    Wir haben also als Freimaurer durch das Symbol der Kette immer wieder diesen einen Händedruck der physischen Kette. Wir können aber auch vielleicht die Hoffnung haben, dass unter uns, durch die gemeinsame Idee, durch den gemeinsamen Willen zur Arbeit an uns selbst, zur Veränderung, immer wieder ein Zeitpunkt eintreffen kann, sich zu verstehen. Wenn wir dann wirklich das Gefühl haben, dass etwas "stehen" bleibt, dann haben wir vielleicht eine Ahnung der Ewigkeit.

    Dazu wünschen wir uns das "Strahlen", das im Symbol der Silberdistel ausgedrückt wird, als Begleitung aber auch als Ausstrahlung. Die Fläche der Röhrenblüten im Innern gibt Platz für die drei Säulen unserer, die somit im "Zeichen der Silberdistel" stehen, die Gestaltung unserer Kette weist uns darauf hin, dass wir zwar allein unser Leben bewältigen müssen und dass jeder für sich aktiv sei muss, aber auch darauf, dass die Gemeinschaft uns hilft und wir im Zusammenspiel unserer individuellen Kräfte zu einem gelungenen Werk kommen. 

    Was Sie betrifft

    Wir haben versucht, Ihnen durch die Erklärung unseres Logenemblems ein wenig von unserer Arbeit deutlich zu machen. Vielleicht haben Sie Interesse an unserer Arbeit gewonnen und wollen nun auch diejenigen kennenlernen, die sich hinter all den vielen Worten verbergen.

    Dann können wir Sie nur herzlichst einladen, uns an einem unserer nächsten Gästeabende einmal ganz unverbindlich zu besuchen! Sie können sich per Email bei uns melden: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

    HAP Grieshaber war ein bedeutender Reutlinger Künstler. Er selbst hat eine Ausgabe seiner Zeitschrift "Engel der Geschichte" der Schwäbischen Alb und der Silberdistel gewidmet. Seine Lebensgefährtin, die Schriftstellerin Margarete Hannsmann, hat dazu unter anderem folgendes Gedicht verfasst: 

     

    Landschaft

    Aber es werden Menschen kommen

    denen das Zeitauf Zeitab

    der Fabriken gleichgültig ist

    sie wollen nicht nur in den Supermärkten

    einkaufen aber sie fragen nach dem

    Millionen Jahre alten Wind

    ob ihr noch Vögel

    Fische

    Füchse

    Sumpfdotterblumen

    aufgehoben habt

    wenn anderswo

    alle Wälder zerstückelt sind

    all Städte über die Ränder getreten

    alle Täler überquellen vom Müll

    könnt ihr noch Wetterbuchen liefern?

    einen unbegradigten Fluß?

    Mulden ohne schwelenden Abfall?

    Hänge ohne Betongeschwüre?

    Seitentäler ohne Gewinn?

    habt ihr noch immer nicht genug

    Einkaufszentren in Wiesen gestreut

    Möbelmärkte zwischen Skabiosen

    nicht genug Skilifte ohne Schnee

    Nachschubstraßen für Brot und Spiele

    Panzerschneisen hügelentlang

    wenn ihr die Schafe aussterben laßt

    stirbt der Wacholder

    Silberdisteln

    bald wird man diese Namen aussprechen wie

    Joringel Jorinde als Kind

    zu den Ammoniten im Steinbruch

    wird man wie nach Eleusis gehn

    eure Geschichtslosigkeit war ein Windschatten

    abseits

    der Erosion des Jahrtausends

    könnt ihr denen die zu euch kommen

    eine Wacholderstunde anbieten

    erdalterlang

    falls ihr den Augenblick

    euren

    nicht betoniert

     Margarete Hannsmann

  • Potsdam: Märkisches Mosaik

    Loge Nr. 23 i. Or. Potsdam

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    Wir freuen uns, dass Sie sich für unsere Loge interessieren.

    Wie kam es dazu?
    Sind Sie neugierig dem Thema Freimaurerei nachgegangen oder haben Sie eher zufällig auf unsere Seite gefunden?
    Schön, dass Sie da sind. Und wenn Sie mögen, lesen Sie weiter zu den Freimaurerinnen des "Märkischen Mosaik" in Potsdam.

    Unsere Loge wurde am 10. 11. 2012 als erste Freimaurerinnen-Loge im Osten Deutschlands in Arbeit gesetzt. Berliner Schwestern hatten sich bereits ein reichliches Jahr zuvor auf den Weg gemacht, das Licht in den Osten zu tragen. Unser Name "Märkisches Mosaik" ist Programm. Wir möchten vor allem die Frauen in Potsdam und im Märkischen Land erreichen. 

    Die Gestaltung unseres abgebildeten Logenabzeichens, dem Bijou, zeigt die Verbindung zu unserem Logennamen. Unser Bijou entstand in Zusammenarbeit mit einer Grafikerin, einer Schmuck-Designerin und uns Schwestern.

    Zur Erklärung: Es ist ein Rechteck mit den Maßen 3 x 9 cm aus silberfarbenem Metall, getragen an einer lila Kordel. Von der Basis des musivischen Pflasters aufstrebend zeigt es insgesamt 23 violette Mosaiksteinchen, die sich lichtende einen Weg nach oben bahnen. Ziel dieses Weges ist das Dreieck in der linken oberen Ecke. Die Zahl 23 steht für die Matrikelnummer, die Farbe Violett für die deutsche feminine Freimaurerei. Das Dreieck stellt die geometrische Form dar. Es ist hohl, die Spitze zeigt nach oben.

    Die Symbolische Deutung: Vom Materiellen zum Transzendenten. Der Weg vom Dunkel zum Licht - zum geistigen maurerischen Symbol - dem Dreieck. Die Geometrie ermöglicht Erkenntnis: Im Großen das Kleine erkennen, im Kleinen das Große; Schönheit im Einfachen, Einheit in der Vielfalt. Das Mosaik schließt symbolisch alle Menschen mit ein, die sich für Humanität, Menschenliebe und Toleranz engagieren.

    Wir Schwestern sind Frauen mit ganz unterschiedlichem Lebenshintergrund und teilen das Interesse an geistigem Austausch, Selbsterkenntnis und Selbstverwirklichung. In unserer Arbeit orientieren wir uns an den freimaurerischen Traditionen. Unsere Rituale und Symbole, die ihre Wurzeln in der europäischen Kulturgeschichte haben, helfen uns dabei, an uns selbst zu arbeiten. Dabei versuchen wir in einem diskursiven Rahmen, Anregungen und Orientierung für ein praktisches Handeln im Alltag zu erlangen, welches sich an Idealen und Werten orientiert. Eine respektvolle, gemeinschaftliche Gesprächskultur gehört für uns dazu.

    Wir öffnen uns nach außen in unseren regelmäßigen Gästeabenden. Hier informieren wir über die Freimaurerei und stellen uns auch gerne den Fragen unserer Gäste. Ebenso freuen wir uns über lebhafte Gespräche zu allgemeinen Themen im Sinne humanistischer Werte und Ethik.

    Wenn Sie zu unseren Gästeabenden eingeladen werden möchten, senden Sie uns bitte über die folgende Adresse eine E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

  • Osnabrück: Temperantia

    Loge Nr. 14 i. Or. Osnabrück

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    Herzlich willkommen bei der Freimaurerinnenloge "Temperantia"! 
    2003 wurde die Freimaurerinnenloge "Temperantia" in Osnabrück gegründet.

    Wir selbst müssen die Veränderung sein, die wir in der Welt sehen wollen.

    Mahatma Gandhi, 1869 - 1948

     

    Unter diesem Motto arbeiten wir Schwestern gemeinsam daran, freimaurerische Werte wie Toleranz, Schwesterlichkeit und Menschenliebe zu vertiefen.

    Wir Schwestern der Loge "Temperantia" treffen uns monatlich zweimal. Alle sechs Wochen laden wir interessierte Frauen zu einem Gästeabend ein. An diesen Abenden haben Sie Gelegenheit, uns und die freimaurerische Arbeit kennen zu lernen.

    Sind Sie interessiert? Dann nehmen Sie Kontakt auf: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

     

  • Nürnberg: Aurora

    Loge Nr. 18 i. Or. Nürnberg

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    Herzlich willkommen bei der Freimaurerinnenloge AURORA. Wir freuen uns über Ihr Interesse an der Freimaurerei.

    Über die Seiten der einzelnen Logen der FRAUEN-GROSSLOGE VON DEUTSCHLAND e.V. (FGLD) haben Sie bereits einiges an Informationen über Freimaurerei im Allgemeinen und über die feminine Freimaurerei im Besonderen erhalten. Alle Logen des Bundes sind Glieder der freimaurerischen Kette der Geschwisterlichkeit. Jedes Kettenglied zeigt Ihnen eine bestimmte Facette unserer freimaurerischen Ideen und Vorstellungen. Auch wir möchten uns Ihnen als ein Glied dieser Kette vorstellen und versuchen, Ihnen die Freimaurerei nahe zu bringen.

    Wer wir sind 

    Nach langer Vorarbeit wurde unsere Loge am 31. Mai 2008 in Nürnberg feierlich gegründet. Sie ist Mitglied im Verbund der FGLvD und als Verein beim Amtsgericht Nürnberg registriert. Wir sind Frauen unterschiedlichen Alters und aus den unterschiedlichsten Berufsfeldern, die sich in AURORA zusammengefunden haben, um gemeinsam daran zu arbeiten, freimaurerisches Gedankengut zu vertiefen und die Werte der Freimaurerei im Alltag umzusetzen. 

    Wann wir uns zur Arbeit treffen

    Unsere Loge trifft sich gewöhnlich jeden ersten und dritten Montag im Monat zu verschiedenen Anlässen im Logenhaus.
    In unseren Tempelarbeiten versammeln wir uns in freimaurerischer Kleidung in einem mit unseren Symbolen ausgestatteten Raum, den wir Tempel nennen, um einen traditionell festgelegten Ritus zu erleben. An unseren Schwesternabenden werden Vorträge gehalten, organisatorische Aufgaben geklärt oder Geselligkeit gepflegt. An unseren Gästeabenden, die wir etwa jeden dritten Monat veranstalten, können sich interessierte Frauen über Freimaurerei informieren. Von einer Schwester wird jeweils ein Vortrag mit interessanten Themen rund um die freimaurerische Ethik gehalten, an den sich eine Diskussion anschließt. In diesen Gesprächen ergibt sich reichlich Gelegenheit für unsere Gäste, sich über die freimaurerische Gedankenwelt zu informieren. In anschließenden privaten Gesprächen lernen sich Freimaurerinnen und Gäste gegenseitig kennen. 

    Warum wir unsere Loge AURORA nennen

    Aurora ist der Name der Göttin der Morgenröte. Aurora kündigt die aufgehende Sonne an. Sie erhebt sich aus dem Dunkel der Nacht und schickt ihr Leuchten der Sonne voraus. In der Freimaurerei wird dem Licht eine große Bedeutung zugemessen und mit Erkenntnis gleichgesetzt. So wie Aurora aus dem Dunkel des Ozeans emporsteigt und das Licht des Tages ankündigt, wollen auch wir, symbolisch gesprochen, aus dem „Dunkel der Unwissenheit ins Licht der Erkenntnis“ emporsteigen. Auf unserem Bijou, unserem Logenabzeichen, ist die Göttin Aurora angedeutet durch die aufsteigenden Strahlen der Sonne, die sich zwischen Winkelmaß und Zirkel kupferfarben erheben.

    Was uns Freimaurerinnen wichtig ist

    „Freimaurerei war immer“ lässt der Freimaurer Gotthold Ephraim Lessing sein Alter Ego, den Falk, in seiner Schrift: „Ernst und Falk – Gespräche für Freimaurer“ zu seinem Freund Ernst sagen. Das kann der große Dichter kaum historisch gemeint haben. Denn als offizielles Gründungsdatum gilt unter Freimaurern allgemein das Jahr 1717. Lessing drückt vielmehr aus, dass es eine geistige Haltung gibt, die uns Menschen allen grundlegend gemeinsam ist. Falk fährt nämlich fort: „Die Freimaurerei ist nichts Willkürliches, nichts Entbehrliches, sondern etwas Notwendiges, das in dem Wesen des Menschen gegründet ist.“

    Und was könnte das sein? Freimaurer erklären es sich durch ihre Grundprinzipien Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit – oder Geschwisterlichkeit, wie wir femininen Freimaurer es gerne formulieren - sowie Toleranz und Humanität. Diese Prinzipien betreffen die Grundbedürfnisse des Menschen nach Freiheit des Geistes und Freiheit vor Unterdrückung sowie nach Sicherheit, Anerkennung, Vertrauen, Mitgefühl und Mitverantwortung. Ohne die Sicherung dieser Grundbedürfnisse kann keine Gemeinschaft in Frieden miteinander leben. Seit der französischen Aufklärung werden die Werte der Humanität in Europa eingefordert und sind Bestandteil der Deklaration der Menschen- und Bürgerrechte.

    Diese ideellen Werte sind die Säulen der freimaurerischen Ethik. Das freimaurerische System ist darauf angelegt, sie in uns bewusst zu machen, als humanistische, sittlich ethische Geisteshaltung zu fördern und trägt uns auf, nach Vollkommenheit zu streben. Wir drücken das symbolisch aus, indem wir vom Tempelbau der Menschlichkeit in uns und um uns sprechen. Wir beziehen uns dabei auf den Tempel des biblischen Königs Salomon. Der weise König Salomon gilt in der Steinmetzüberlieferung als der größte Bauherr der Heiligen Schrift und der Tempel, den er errichten ließ, wurde in der Tradition der Steinmetze und der Bauhütten als vollkommenes Bauwerk angesehen.

    Wie wir arbeiten

    Die freimaurerisch humanistische Gesinnung in uns selbst stets weiter zu entwickeln  bedeutet geistige Vervollkommnung, seelisch ethische Reifung und betrifft unsere Persönlichkeitsentwicklung. Wir müssen „Verstand und Gemüt zur Einheit bringen“ wie es der Freimaurerbruder Rolf Appel ausdrückt. Man könnte auch im Sinne C. G. Jungs sagen, „Wir müssen uns bewusst werden, wer wir sind, um zu werden wer wir sind“. Dazu aber braucht es einen Schlüssel und Werkzeuge.

    Der Schlüssel im freimaurerischen Entwicklungsweg ist die Aufforderung: „Schau in Dich“! Damit ist gemeint: „Übe Selbsterkenntnis“! Selbsterkenntnis galt in allen Mysterienkulten und vielen philosophischen Systemen als Grundlage der geistig seelischen Entwicklung. „Erkenne Dich selbst!“ stand bereits in hellenistischer Zeit im klassischen Altertum über dem Apollotempel in Delphi als Aufforderung für die Suchenden.

    „Selbsterkenntnis schön und gut. Aber wie macht ihr das?“ - werden wir immer wieder auf unseren Gästeabenden gefragt. Dazu muss man doch nicht Freimaurerin werden? Richtig! Aber wir wählen eben den besonderen, den freimaurerischen Weg und arbeiten mit Symbolen und Allegorien vor allem aus der Bauhüttentradition, in der die Freimaurerei eine ihrer Wurzeln hat. Zirkel und Winkel sind als Freimaurerzeichen ja allgemein bekannt. Unsere Werkzeuge sind aber auch uralte Symbole aus der Kulturgeschichte des Menschen sowie Allegorien und unsere traditionellen Rituale. In unseren rituellen Tempelarbeiten erleben wir diese Symbole und Allegorien meditativ, setzen uns aber auch intellektuell damit auseinander.

    Jeder Freimaurerin ist aber klar, dass die Suche nach Selbsterkenntnis, Entwicklung und Vervollkommnung ihrer Persönlichkeit ihre ureigenste Sache in ihrer eigenen Verantwortung ist. Wir sind kein therapeutischer Verein. Wir sind auch keine Weltverbesserer. Wir wollen nur uns selbst verändern und verbessern. Wir arbeiten daran – jede für sich – Toleranz, Mitmenschlichkeit und Frieden zunächst in uns selbst zu entwickeln. Wir sind davon überzeugt: Wenn wir uns selbst immer tiefer bewusst werden, uns selbst kennen lernen, wird uns das helfen, freimaurerische Werte im Alltag in der Gemeinschaft mit unseren Mitmenschen leben und verwirklichen zu können. Eine buddhistische Weisheit besagt: “Wenn Du Frieden willst, musst du selbst zu Frieden werden“. Und dieses Prinzip gilt für alle ideellen Werte, die wir Menschen in uns und in unserer Umwelt verwirklichen wollen.

    In der Gemeinschaft mit gleichgesinnten Schwestern im schützenden Raum der Loge finden wir Geborgenheit und Rückhalt und entsprechende Austauschmöglichkeiten und immer wieder neue Anregungen für unsere Bemühungen. Natürlich sind wir uns bewusst, dass wir uns sehr hohe Ideale gesetzt haben. Wir werden sie in Vollkommenheit wohl nie erreichen. Aber sie sind die tiefste Motivation unserer freimaurerischen Lebenseinstellung. Denn wie sagte schon Johann Wolfgang von Goethe - übrigens auch ein Freimaurer - „Wer immer strebend sich bemüht, den können wir erlösen.“ Unsere Freimaurerschwestern und -brüder auf der ganzen Welt eint das gleiche Menschenbild und das gleiche Verlangen nach Entwicklung und Vervollkommnung der dem Menschen innewohnenden hellen Eigenschaften des Geistes und des Herzens. Nach dem philosophischen Gesetz der Polarität gleichen wir damit die dunklen Seiten in unserer Seele aus, kommen zur Ganzheit unserer selbst und „werden wer wir sind“.

    Aus dem Dunkel unserer Unwissenheit zum Licht der Erkenntnis wollen wir streben. Dieses Streben nach dem Guten in uns allen ist es wohl, das Lessing anspricht, wenn er seinen Falk sagen lässt: „Freimaurerei war immer“.

    Wie Sie Freimaurerin werden können 

    Wenn Sie sich mit den freimaurerischen Idealen und der freimaurerischen Gedankenwelt identifizieren können, den inneren Wunsch verspüren, beharrlich an sich zu arbeiten, bereit sind, Zeit und persönliches Engagement für die Anliegen der Loge aufzubringen und mindestens 21 Jahre alt sind, können Sie Freimaurerin werden.

    Gegenseitiges Kennenlernen ist allerdings unabdingbar vor der Aufnahme in die Gemeinschaft der Schwestern. Die Voraussetzung dafür sind Besuche der Gästeabende über einen gewissen Zeitraum mit aktiver Teilnahme an Diskussionen und Gesprächen. Wir geben Ihnen Gelegenheit zu prüfen, ob sie den freimaurerischen Weg der Persönlichkeitsentwicklung von ganzem Herzen wählen können. Denn Freimaurerei ist eine Lebenseinstellung.

    Sind Sie als Suchende nach gewissenhafter Prüfung zu einer Aufnahme bereit, stellen Sie einen schriftlichen Antrag an die Loge. Über die Aufnahme entscheiden die Schwestern. 

    Wenn Sie Interesse an freimaurerischer Arbeit haben, nehmen Sie Kontakt mit uns auf über unsere Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
    Gerne nehmen wir dann Verbindung mit Ihnen auf.

     

     

     

  • München: Stella luminis

    Loge Nr. 19 i. Or. München

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    Die freimaurerische Frauenloge Stella Luminis in München besteht seit März 2009. Zehn Schwestern haben die Loge gegründet. Sie ist beim Amtsgericht München als Verein eingetragen.

    Unsere Loge ist eine Vereinigung von Frauen, die sich um ihre persönliche Weiterentwicklung in humaner und geistig-ethischer Hinsicht bemühen. Wir sind Frauen unterschiedlicher Altersstufen und Bildung. Wir empfinden uns alle als gleichwertig und nennen uns „Schwestern“. Hautfarbe, Konfession oder Parteizugehörigkeit sind für uns ohne Belang. In unserem eigenen Lebensbereich setzen wir uns ein für persönliche und geistige Freiheit, für Toleranz und Menschlichkeit.

    Wir treffen uns zweimal im Monat. Einmal treffen sich die Schwestern intern z.B. zu einer Tempelarbeit. Ein zweites Mal treffen wir uns mit interessierten Frauen zu einem Gästeabend. Die Gästeabende sollen interessierten Frauen und uns selbst die Möglichkeit geben, sich gegenseitig kennen zu lernen und Meinungen über bestimmte Themen auszutauschen. Das Themenspektrum reicht von philosophischen, ethischen bis zu aktuellen Themen der Gegenwart.

    Vielleicht interessieren Sie sich für unsere Arbeit? Dann sind Sie herzlich eingeladen, unsere Gästeabende unverbindlich zu besuchen.

    Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

    Unser Bijou

    Das Bijou (frz.: Juwel bzw. Kleinod) wird bei rituellen Arbeiten an einem Band um den Hals getragen und kennzeichnet die Zugehörigkeit einer Freimaurerin zu einer bestimmten Loge.

    In unserem Bijou haben wir den Logennamen „Stella Luminis“ bildlich und symbolisch umgesetzt.

    Es zeigt die goldene Scheibe, die mit ihren Strahlen das Licht (Lumen) symbolisiert, in ihr den silbernen fünfzackigen Stern (Stella), der von Zirkeln gebildet wird und einen Amethyst in der Mitte. Der Kreis mit dem Punkt in der Mitte ist ein uraltes Zeichen für die goldene Sonne und wird bis heute in der Astronomie verwendet. Die Mitte bildet hier ein tiefvioletter Amethyst. Violett ist die Farbe der femininen Freimaurerei. Die Sonne ist das Symbol des Lebens, des Göttlichen, der Schönheit und der Unbesiegbarkeit. In Märchen und Sagen gewinnt immer das helle, gute, lichtvolle und setzt sich am Ende durch. Licht hat mit Heiterkeit, Wärme, Energie und Genuss zu tun. Der fünfzackige Stern - das Pentagramm – ist in allen menschlichen Bereichen über die ganze Erde verbreitet. Sämtliche Hochkulturen kannten und verehrten ihn. Die fünf ist die Zahl des Lebens und des Menschens ( 5 Sinne, 5 Finger, 5 Körperteile – Kopf, zwei Arme und zwei Beine ) Jeder kennt die Zeichnung Leonardo da Vincis: Den Menschen, der den Stern bildet mit gespreizten Beinen und ausgestreckten Armen und der innerhalb eines Kreises, der Welt, steht. Das Pentagramm ist die Trägerfigur des Goldenen Schnitts, der nur geometrisch lösbar ist. Das Symbol der Geometrie und der kosmischen Ordnung ist der Zirkel – 5 Zirkel bilden in unserem Bijou den Stern. Pentagramm und Licht, die Unendlichkeit des Kreises. Diese drei Symbole vereinen den Menschen mit dem Universum. Sie sollen auch die Schwestern aller Schichten und aller Nationen in unserer Loge mit Heiterkeit und Licht verbinden.

     

  • Mannheim: Unitas

    Loge Nr. 4 i. Or. Mannheim

    UNITAS(ÄT)freimaurerinnen.de

     

     

    Jeder Mensch hat die Chance, mindestens einen Teil der Welt zu verbessern,

    nämlich sich selbst.

    (Paul Anton)

                          

    … unter diesem Motto bieten wir aktiven, mitten im Leben stehenden Frauen die Möglichkeit zur Bewusstseinsbildung und Sensibilisierung für Mitmenschlichkeit, liberales Denken und Handeln sowie Toleranz im Alltag. Voraussetzung ist eine ethische Lebenshaltung sowie die Bereitschaft und Fähigkeit zur Selbstbesinnung und Mitarbeit.

    Bei unseren monatlich stattfindenden Gästeabenden haben Sie Gelegenheit, uns und die freimaurerische Arbeit kennen zu lernen und sich unverbindlich und umfassend zu informieren.

    Interessiert? Dann nehmen Sie Kontakt auf:

    UNITAS(ÄT)freimaurerinnen.de

    loge-unitas.de

     

  • Lippstadt: Lilith

    Nr. 24 i. Or. Lippstadt

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    Wir müssen die Veränderung sein, die wir in der Welt sehen wollen.

    Mahatma Gandhi

     

    Beim Stichwort "Freimaurerei" haben die meisten Menschen das Bild eines traditionellen Männerbundes im Kopf. Inzwischen gibt es jedoch immer mehr Frauen, die freimaurerisch interessiert sind und auf der Suche nach Weiterentwicklung bundesweit in Logen arbeiten. Wir gehören dazu. Elf Schwestern aus zwei bereits bestehenden Logen haben die Loge "Lilith" in Lippstadt gegründet, die am 01. 12. 2012 von der Frauengroßloge von Deutschland in Arbeit gesetzt wurde.

    Wir Freimaurerinnen verstehen uns als eine undogmatische Vereinigung von Frauen, die sich auf der Basis humanistischer Einstellungen Gedanken über die Qualität des menschlichen Miteinanders machen. Dabei verpflichten wir uns, durch eigenes ethisches Verhalten in unserem persönlichen Umfeld und in der Gesellschaft, an einer Verbesserung dieser Qualität mitzuwirken. Unsere rituellen Arbeiten bieten uns dazu unterschiedlichste Hilfestellungen. Darüber hinaus üben wir uns in dieser besonderen Art des Verhaltens bei unseren Treffen in der Loge.

    Selbsterkenntnis und angestrebte Veränderungsprozesse sind niemals fremd- sondern immer nur selbstbestimmt möglich. So ist das Ritual ein Angebot, das uns z. B. dabei helfen kann, die Unübersichtlichkeit der Welt leichter zu bewältigen. Es wird aber immer individuell erlebt und kann nur dann wirken, wenn die einzelne bereit ist, sich mit der Symbolik, mit sich selbst, ihrem Gegenüber und der Gesellschaft zu beschäftigen. Ist diese Bereitschaft vorhanden, kann das Ritual die Weiterentwicklung der eigenen Persönlichkeit, die Entwicklung von Handlungskompetenz und Kreativität fördern. Wesentliche Bestandteile dieser "Arbeit" - wie wir die Teilnahme am Ritual nennen - sind Formen und Symbole, die das menschliche Erkenntnisstreben als ein kultur- und geschichtsübergreifendes Erleben erfahrbar machen und sinnstiftend wirken. Fertige und allzeit gültige Antworten auf Sinnfragen oder Fragen des "richtigen" oder "guten" Lebens wird es in unserer undogmatischen Vereinigung aber niemals geben. Diese müssen individuell und zu jeder Zeit wieder neu erarbeitet werden.

    Als Namen für unsere Loge haben wir "Lilith" gewählt. Lil bedeutet in der alten sumerischen Sprache Sturm oder Wind. Eine andere Ableitung kommt von dem sumerisch-babylonischen Wort Lilu für Lotus und setzt damit Lilith in Verwandtschaft zu den Lotusgöttinnen von Ägypten und Indien, wobei der Lotus für Wiedergeburt, Fruchtbarkeit und Spiritualität steht. Lilith war in der sumerischen Mythologie eine anerkannte Göttin und wird in einem 4.000 Jahre alten Tonrelief (Burney-Relief) als solche dargestellt. Zwei Eulen und zwei Löwen sind ihre Begleittiere und in der Hand hält sie die ringförmigen Lebenssymbole, die als Schutzzeichen in zahlreichen ägyptischen Gräbern zu finden sind. Die Eulen stehen für Weisheit und Tod, die Löwen verkörpern Macht und Stärke. Auf dem Kopf trägt sie eine gehörnte Tiara, eine Art Krone, die in der sumerische-akkadischen Ikonographie nur den Göttern vorbehalten war. 

    In jüdischen Texten ist Lilith die erste Frau Adams. Sie läuft ihm davon, weil er ihren Wunsch nach Ebenbürtigkeit nicht akzeptieren kann und auf seiner Überlegenheit beharrt. Nach dem Sohar, dem Buch der Kabbala, war Lilith die weibliche Seite Gottes. In christlichen Texten dagegen kommt Lilith praktisch nicht vor. Im aufkommenden Patriarchat der Buchreligionen wurde die selbstbewusste Lilith abgewertet und verunglimpft. Sie wurde zur Aufrührerin, zur Verführerin, zur Dämonin abgestempelt. Heute allerdings sehen Vertreter der neuzeitlichen Psychologie sie als Symbol für die moderne, wissbegierige und selbstbewusste Frau.

    Unser Logenabzeichen, auch Bijou genannt, zeigt die Verbindung zu unserem Logennahmen "Lilith". Als Verkörperung des selbstbewusst-weiblichen Prinzips steht Lilith im Mittelpunkt unseres Bijous. Das Buch, Winkelmaß und Zirkel, die sie in den Händen hält, sind zentrale Symbole der Freimaurerei. Das Winkelmaß steht für Gerechtigkeit - wir sollen unser Handeln stets gewissenhaft nach den Regeln und Gesetzen der Menschlichkeit und Menschenwürde ausrichten. Der Zirkel ist das Symbol der allumfassenden Liebe und das Buch steht für ein ethisch-moralisches Prinzip im Sinne einer allgemeinen Sittenlehre. Sonne und Mond sind als Symbole des Lichts zu verstehen: Licht im Sinne von Erkenntnis, was insgesamt für die Freimaurerei von besonderer Bedeutung ist. Die Form des Bijous, das Pentagramm, ist das Zeichen des Mikrokosmos und Symbol für harmonische Gestaltung.

    Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben und Sie einen Gästeabend bei uns besuchen möchten, laden wir Sie gerne ein. Schreiben Sie uns einfach eine E-Mail, wir melden uns: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

     

  • Köln: Sci Viam

    Loge Nr. 5 i. Or. Köln

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    Im Haus der Kölner Freimaurer wurde 1992 von Schwestern der Düsseldorfer Loge TUSCULUM die Frauenloge SCI VIAM gegründet. SCI VIAM - Erkenne den Weg - gewählt in Anlehnung an die bedeutende erste Schrift der Hildegard von Bingen mit dem Titel "Sci Vias, Wisse die Wege".

    Wir Schwestern von SCI VIAM treffen uns monatlich zweimal: einmal zu einer rituellen Arbeit im Tempel und einmal zu einem Abend mit Gästen, zu dem interessierte Frauen eingeladen werden. An diesem Abend wird der Vortag einer Schwester diskutiert.

    Das Spektrum der Vorträge reicht von allgemein-philosophischen oder ethischen Themen bis hin zu spezifisch freimaurerischen Themen. Um falschen Vorstellungen vorzubeugen, sei gesagt, dass die Gästeabende weder Belehrungs- noch Besinnungsabende sind - die Arbeit in der Loge ist nicht als Therapie oder Selbsterfahrung gedacht. Die Vortragende ist nicht immer eine Expertin. Wir wollen uns selbst und unseren Gästen die Möglichkeit geben, uns über ein gesetztes Thema auszutauschen, zuzuhören und unterschiedliche Meinungen zu erfahren.

    Zu unseren Zielen

    Gemeinsam arbeiten wir daran, freimaurerische Werte wie Toleranz, Schwesterlichkeit und Menschenliebe zu vertiefen. Mit einer Schwester redet man offen und vertrauensvoll, alle Schwestern gehören gleichberechtigt unserem Bund an. Wir sind eine Gemeinschaft von aktiven engagierten Frauen aller Altersstufen ab 21 Jahren.

    Für uns engagierte Freimaurerinnen heißt es, diese Begriffe mit Leben zu füllen, unseren Weg zu finden und zu gehen - sowohl im Beruf als auch im Familienleben. Im schwesterlichen Gespräch üben wir uns in alltäglichen Fähigkeiten: Toleranz, Selbstbewusstsein, Ehrlichkeit, Verständnis, Bereitschaft zum Zuhören, und Offenheit für die Sorgen, Nöte und Freuden des Gegenübers. Die gemeinsame rituelle Erfahrung ist ein wichtiges Mittel, um diesen Zielen näher zu kommen. Während der Arbeit im Tempel werden mit Hilfe von Symbolen und rituellen Handlungen ethische Werte und menschliche Ideale zum Erlebnis gebracht.

    So können Sie Kontakt zu uns aufnehmen...

    Zu den Gästeabenden sind an der Freimaurerei interessierte Frauen herzlich willkommen, die auf Wunsch schriftlich eingeladen werden. Sollten Sie sich also für die Arbeit der Kölner Maurerinnen interessieren, können sie per E-mail Kontakt zu uns aufnehmen.

     

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  • Hannover: Im Kreise des Granatapfels

    Loge Nr. 9 i. Or. Hannover

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    Was ist Freimaurerei?

    Daheim ist sie Güte,
    Im Geschäft ist sie Ehrenhaftigkeit,
    In Gesellschaft ist sie Höflichkeit,
    In der Arbeit ist sie Anständigkeit,
    Für den Unglücklichen ist sie Mitleid,
    Gegen das Unrecht ist sie Widerstand,
    Für das Schwache ist sie Hilfe,
    Dem Gesetz gegenüber ist sie Treue,
    Gegen den Unrechttuenden ist sie Vergessen,
    Gegenüber Andersdenkenden ist sie Toleranz,
    Für den Glücklichen ist sie Mitfreude,
    Vor Gott ist sie Ehrfurcht und Liebe.

                    

     

    Herzlich willkommen auf der Seite der „Loge im Kreise des Granatapfels“ in Hannover. Unsere Loge wurde im September 1999 gegründet und besteht zur Zeit aus 27 Schwestern verschiedener Alters- und Berufsgruppen. Rechtlich haben wir den Status eines eingetragenen Vereins, als Initiationsgemeinschaft sind wir – und da sind wir zuversichtlich – ein Schwesternbund fürs Leben.

    Wir treffen uns dreimal im Monat zu rituellen Tempelarbeiten, Schwesternkreisen und Gästeabenden. In den Tempelarbeiten, die den Kern unserer Arbeit darstellen, bedienen wir uns der Symbole und Werkzeuge der Bauhütten, auf die die moderne Freimaurerei zurückgeht. Schwesternkreise, Unterweisungen oder Ritualkunde dienen dem Austausch und der Vertiefung freimaurerischen Wissens. Bei den regelmäßig alle zwei Monate stattfindenden Gästeabenden bieten wir interessierten Frauen die Möglichkeit, Vorträge zu unterschiedlichen Themen zu hören und uns in der anschließenden Diskussionsrunde besser kennen zu lernen. Gern schicken wir Ihnen eine Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

    Jede „freie Frau von gutem Ruf“, das heißt eine unabhängige Frau über 21 Jahre, kann Freimaurerin werden. Da mit der Aufnahme in eine Loge ein lebenslanger Bund geschlossen wird, ist mehr als nur eine Vereinsmitgliedschaft erforderlich. Wir erwarten von den Frauen, die in unsere Loge aufgenommen werden möchten, die Teilnahme an mindestens fünf Gästeabenden, die Identifikation mit den Zielen und Werten der Freimaurerei, die Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit in der Loge und die Entrichtung der Beiträge. Über die Aufnahme der Suchenden – so nennen wir Frauen, die in eine Freimaurerinnenloge aufgenommen werden möchten – entscheiden dann alle Schwestern demokratisch.

    Haben wir Ihr Interesse geweckt? Gern beantworten wir Ihre Fragen oder teilen Ihnen die Termine unserer Gästeabende mit.

    Nutzen Sie bitte folgende Kontaktadresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

    Weitere Informationen zur Freimaurerinnenloge "Im Kreise des Granatapfels" finden sie auch unter www.freimaurerinnen-hannover.de

  • Hannover: Infinitas

    Nr. 25 i. Or. Hannover

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    Die feminine Freimaurerinnenloge iNFiNiTAS ist mit ihrer rituellen Einsetzung im Oktober 2013 die zweite Frauenloge in Hannover. Wir sind die 25. Gründung im Verbund der Frauengroßloge von Deutschland.

    Die institutionelle Freimaurerei begann maßgeblich 1717 in England, durch die Gründung der Großloge in London. 

    265 Jahre später, also seit sehr junger Zeit, sind auch Frauen in der Freimaurerei unabhängig und organisiert tätig. Nachdem in Deutschland - mit der Unterstützung von Brüdern - zwei Zirkel von Freimaurerinnen gegründet wurden, gründeten die Schwestern im Jahr 1982 ihren Dachverband, die Frauengroßloge von Deutschland. Die internationale Verflechtung begann, als die Großloge im Jahre 2000 der Vereinigung von Freimaurerlogen, dem Centre de Liasion International de la Maçonnerie Féminine C.L.I.M.A.F beitrat.

    Die Brüder haben die Freimaurerei über eine lange Zeit und mit nachhaltiger Wirkung, auch auf das profane Leben, dominiert und tradiert. Die um den Rückblick unbefrachtete Freimaurerei der Schwestern ist ein moderner, aktueller Zweig der freimaurerischen Evolution, mit einem gestaltungswilligen Blick nach vorne.

    Wir Freimaurerinnen arbeiten in einer Gemeinschaft, mit dem Ziel, für diese Gemeinschaft zu arbeiten. Dabei wird von jeder einzelnen Schwester viel Kraft, Zeit und Arbeit eingebracht. Diese Arbeit für die Logengemeinschaft ist zugleich eine Arbeit am eigenen Selbst. Es geht dabei nicht darum, ein perfektes Individuum zu werden, sondern vielmehr darum, in der Reflexion durch die Schwesternschaft, überhaupt an sich zu arbeiten, die eigenen Schwächen und Stärken zu erkennen. Nur wer auf rationaler und emotionaler Ebene gleichermaßen achtsam auf sich selbst ist, kann achtsam mit seinem Gegenüber umgehen. Dann kann man aus sich heraus Gutes in die Welt tragen.

    Wir arbeiten in der Loge mit humanistischen Werten; ganz im Sinne der Ideale, wie sie insbesondere in der Zeit der Aufklärung beschrieben wurden.

    Wir treffen uns an zwei Abenden im Monat, um gemeinsam zu arbeiten, sowohl an rituellen und freimaurerischen Themen, als auch an den durchaus pragmatischen Themen des Vereinslebens; denn wir sind ja beides - Loge und Verein.

    Über Interesse an unserer Loge, an den Schwestern und an den freimaurerischen Inhalten freuen wir uns sehr.

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  • Hamburg: Isis und Osiris

    Loge Nr. 22 i. Or. Hamburg

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    Es ist nicht genug, zu wissen, man muss auch anwenden;                                                      

    es ist nicht genug, zu wollen, man muss es auch tun.

     Johann Wolfgang von Goethe

     

                          

    Unsere Loge wurde am 5. Oktober 1991 als gemischte Freimaurerloge für Frauen und Männer gegründet. Seit 2008 ist "Isis und Osiris" eine Loge ausschließlich für weibliche Mitglieder. Deshalb erfolgte im Jahr 2012 der Wechsel von der Humanitas - Freimaurergroßloge für Frauen und Männer in Deutschland zur FGLD Frauengroßloge von Deutschland. Unsere Loge ist ein eingetragener Verein und hat ihren Sitz im Logenhaus an der Moorweidenstraße in Hamburg.

    In dem Namen unserer Freimaurerloge sollte sowohl das männliche als auch das weibliche Element überzeugend vertreten sein, um deutlich zu machen, dass es die Freimaurerei sowohl für Männer als auch für Frauen gibt. Insofern erscheint uns der Name als eine idealtypische Bezeichnung.

    Wer sind wir?

    Ein Kreis von aktiven Frauen aller Altersstufen, die, aus unterschiedlichsten Berufen kommend, sich bewusst und in völliger Übereinstimmung den eingangs zitierten Ausspruch des Freimaurers J.W. von Goethe als Grundlage für ihr Handeln entschieden haben. 

    Wo liegen unsere Gemeinsamkeiten, welches sind unsere Ziele?

    • Toleranz und Menschenliebe zu verstärken ohne Unterscheidung von Rasse, Nation oder Glaubenszugehörigkeit
    • Ist-Zustände im Hinblick auf Verbesserungsmöglichkeiten zu hinterfragen und Verbesserungen anzustreben.
    • Offen und aufgeschlossen für Veränderungen zu sein.
    • Das eigene Verhalten immer wieder zu überprüfen und eine menschliche Weiterentwicklung anzustreben.
    • Geradlinigkeit, Verantwortungsgefühl, Respekt und Humanität gegenüber anderen zu vertiefen.

    Wann treffen wir uns?

    Wir treffen uns wöchentlich im Logenhaus. Grundsätzlich findet einmal im Monat ein Gästeabend statt. Gästeabende sind vielseitige Informationsveranstaltungen. Mit diesen Abenden wollen wir Interessierten die Freimaurerei thematisch näher bringen und uns Ihnen auch persönlich vorstellen.

    Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme und laden Sie gerne zu einem Gästeabend ein.

    Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

    Website: www.isishamburg.de

  • Göttingen: Stufen zum Licht

    Loge Nr. 15 i. Or. Göttingen

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    Danke für Ihr Interesse an unserer freimaurerischen Arbeit. Ihre Internet-Reise ging über die Adresse www.freimaurerinnen.de. Sie erhielten bereits einige Informationen über die Ziele und Inhalte der Freimaurerei. Literatur über dieses Thema gibt es in einer Vielzahl; das ist die Theorie, die Praxis muss man allerdings erleben. 

    Wir stellen uns vor

    Unsere Loge ist die 15. Frauenloge in Deutschland. Wir gehören zum Verbund der FRAUEN-GROSSLOGE VON DEUTSCHLAND e.V. mit Sitz in Berlin und durften im September 2004 unsere Lichteinbringung feiern. In Göttingen haben sich Frauen aus verschiedenen Ländern, Berufs- und Kulturkreisen zusammengeschlossen, wie sie unterschiedlicher gar nicht sein können. Die Altersstruktur ist von Mitte dreißig bis sechzig einzustufen.

    Was können wir Ihnen bieten?

    Gern laden wir interessierte Frauen zu unseren Gästeabenden ein, die wir alle 2 Monate veranstalten. Zu Beginn unseres Gästeabends bieten wir einen Vortrag mit einem freimaurerischen, symbolischen oder anderen Thema an.

    Die anschließende Diskussion zeigt unterschiedliche Meinungen und Ansichten, die aber so vorgetragen werden sollten, dass niemand in seiner Ehre und Persönlichkeit verletzt werden kann, eine gute Übung, die Achtung des Menschen und seine Freiheit zu wahren, Toleranz walten zu lassen und Menschlichkeit zu leben.

    Hierbei pflegen wir eine besondere Gesprächskultur. Bei uns darf jeder Gast und jedes Mitglied ausreden, seine Meinung frei äußern, auch wenn diese nicht von allen Anwesenden geteilt wird. "Zuhören" wird in unserem Kreis ebenfalls geübt. Diese Tugenden werden im alltäglichen Leben vielfach vergessen und vermisst.

    Und nun?

    Sicher haben Sie viele Fragen an uns und die Freimaurerei, über die leider immer noch viele Falschaussagen im Umlauf sind. Wir bemühen uns, hierzu unseren Teil zur Aufklärung beizutragen. Schreiben Sie uns Ihre e-Mail-Adresse, dann können wir Sie einladen und über die Themen der nächsten Treffen informieren.

    Wir freuen uns auf Ihre Nachricht!

    Herzliche Grüße! Ihre Freimaurerinnenloge "Stufen zum Licht" i.O. Göttingen, Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

     

  • Flensburg: Zu den nordischen Rosen

    Loge Nr. 26 i. Or. Flensburg

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    "Sei du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst von der Welt"

    Mahatma Gandhi    

                          

    Der Sinn unserer Arbeit ist, zu erkennen, dass Ehre, Aufrichtigkeit und Wertschätzung in unserer Zeit Tugenden sind, die es zu verwirklichen gilt - zunächst an uns selbst. Die tolerante Wertschätzung gegenüber anders denkenden und anders handelnden Menschen ist eine bedeutsame Grundformel freimaurerischen Denkens - eine Lebenskunst, die es im Alltag zu erlernen gilt. Die Besinnung auf verlässliche und lebbare Werte versuchen wir Freimaurerinnen zu üben und umzusetzen. Wir versuchen, das rechte Maß zu finden - die Unterscheidung von Zuviel und Zuwenig zu treffen.

    Die Freimaurerei hilft uns dabei. Rituale unterstützen uns in unserer geistigen Vertiefung, diese sittliche Lebenshaltung zu erlangen.

    Wer kann Freimaurerin werden?

    Jede unbescholtene Frau, die 21 Jahre alt ist und sich mit den Grundlagen der Freimaurerei identifiziert, kann Freimaurerin werden. Freimaurerin wird sie jedoch nicht durch den Erwerb der Mitgliedschaft. Zur Freimaurerin wächst und reift sie in der schwesterlichen Gemeinschaft der Loge und durch die kontinuierliche "Arbeit an sich selbst". Nach etwa einjährigem regelmäßigen Besuch der Gästeabende kann man um Aufnahme in eine Loge bitten. Es wird nicht nach Religions- oder Parteizugehörigkeit gefragt.

    Unsere Gästeabende

    Unsere Gästeabende finden regelmäßig alle zwei Monate statt. Jede interessierte Frau ist herzlich willkommen. Für unsere Gästeabende bereiten wir stets einen Vortrag über freimaurerische Themen vor und hoffen, im Anschluss daran mit Ihnen dieses Thema zu vertiefen. Gerne stehen wir an diesen Abenden auch für Fragen zur Freimaurerei im Allgemeinen zu Ihrer Verfügung.

    Sollten Sie Interesse an unseren Gästeabenden haben, melden Sie sich bitte unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 
    und hier geht es zu weiteren Informationen über uns: www.loge-zu-den-nordischen-rosen.de

     

  • Essen: Sophia

    Loge Nr. 13 i. Or. Essen

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    Unser Name und unser Bijou

    Unser Logo, das wir "Bijou" nennen und das bei besonderen Anlässen als Anhänger getragen wird, illustriert gleichsam den Namen unserer Loge, unser Anliegen und unseren Anspruch: Die weißen und schwarzen Quadrate stehen für das Auf und Ab des Lebens, für Schmerz und Freude, kurz für den Alltag. Dieser Alltag mündet ein in einen Stein, der die SOPHIA, die Weisheit, symbolisiert. Ihr wollen wir eine Wohnung bereiten - in uns selbst und innerhalb unserer freimaurerischen Gemeinschaft. Eine Wohnung gestaltet man, indem man sie bewohnt. Wir haben unserer Erfahrung mit Freimaurerei einen Namen gegeben.

    Was sind wir?

    Eine Freimaurerinnenloge namens SOPHIA (Weisheit), gegründet am 1. März 2003 als 13. Loge der Frauen-Großloge von Deutschland (FGLD).

    Was sind wir nicht?

    Eine therapeutische Gruppe - eine Insel der Seligen - ein Debattierklub - eine Religionsgemeinschaft - eine Interessenvertretung.

    Wo finden Sie uns?

    Wir laden Sie ein, uns kennen zu lernen. Wir veranstalten jeden Monat einen Gästeabend mit Vortrag einer Freimaurerin und anschließender Aussprache.

    Mailen Sie uns. Sie erhalten dann eine schriftliche Einladung.

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    Wir wollen an unserer menschlichen Entwicklung zu reifen, erwachsenen Frauen gemeinsam arbeiten.

    Man spricht vom Lebensweg und meint die Entwicklung von der Kindheit, vom Säugling zum Erwachsenen; vom Bildungsweg und meint: Schule, Gymnasium, Universität, Lehre. Das ist der Weg schulischer und beruflicher Ausbildung. Es gibt jedoch auch einen Weg innerer Bildung, des bewußten Reifens und Wachsens. Wir Menschen heutzutage versuchen, den Prozeß des Lebens als ganzen zu beschleunigen und verkürzen so eigenmächtig das Leben. "Wie kannst du die Blume schneller wachsen lassen, indem du an ihren Blättern ziehst?" (Rabindranath Tagore)

    Wir wollen auf den Geist unserer Zeit hören und unsere eigenen persönlichen Antworten finden mittels der freimaurerischen Methode der Arbeit an sich selbst, die in Ritualen eingeübt und in der jede einzelne auf ihren persönlichen Weg verwiesen wird. Freimaurerei ist nach unserem Verständnis keine Lehre, die man annehmen muß, sondern sie ist letztlich eine Seh-Schule, um Welt und Menschen so zu sehen, wie sie wirklich sind, indem wir uns bemühen, Vorurteile zu erkennen und zu überwinden, die uns blind machen für das, was ist.

    Wie verstehen wir uns?

    Als eine Gemeinschaft suchender Frauen unterschiedlich nach Alter, Beruf, sozialer Stellung. Jede Frau kann auch für sich allein ihren Weg gehen. Doch ist für uns die Zugehörigkeit zu einer Freimaurerinnenloge so wertvoll geworden, daß wir diesen Wert mit anderen Frauen teilen möchten. Wir sind uns darüber im Klaren, daß ein gutes Teil der Einsicht, die wir suchen, uns nur im dialogischen Leben zuteil wird. Wir wollen diesem dialogischen Miteinander eine konkrete Form und einen entsprechenden Rahmen, einen geistigen Innenraum geben, um Brücken für ein gegenseitiges Verstehen zu bauen.

    Die bewußt gesuchte Begegnung mit Mit-Menschen ist vom Anfang der heutigen Freimaurerei an wesentlich: "Menschen zu befreunden, die einander sonst fremd geblieben wären".

    Aussagen von Freimaurerinnen:

    "Zu der Freimaurerei bin ich gekommen, um mein Handeln zu durchdenken und meine Gedanken zu vertiefen." -- "Es ist für mich der einzige Ort, wo man ganz frei mit allen möglichen Leuten aller möglichen Herkünfte diskutieren kann." --- "...der einzige Ort, wo Probleme immer im Zusammenhang besprochen werden." --- "Was mich betrifft, war es die schönste Verpflichtung in meinem Leben." --- "Die Aufmerksamkeit, die den Zuhörerinnen sowie den Rednerinnen geschenkt wird, ist kein Zufallsprodukt." --- "... eine unvergleichliche Schule zur Erhöhung der Gedanken, der Ethik und der Spiritualität."

  • Düsseldorf: Tusculum

    Loge Nr. 2. i. Or. Düsseldorf

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    Die freimaurerische Frauenloge Tusculum in Düsseldorf besteht seit 1982. Neun Schwestern gründeten die Loge.

    Wir treffen uns dreimal im Monat, im Logenhaus in Düsseldorf. An einem Dienstag findet für die Schwestern eine Tempelarbeit statt, einmal ein Schwesterntreffen und an dem dritten Dienstag ein Gästeabend.

    Der Gästeabend soll interessierten Frauen die Möglichkeit geben, die Freimaurerei und die Schwestern der Loge Tusculum kennenzulernen- und andererseits auch den Schwestern das Kennenlernen dieser Frauen ermöglichen.

    An einem Gästeabend wird von einer Schwester unseres Bundes ein Vortrag zu einem mal mehr, mal weniger freimaurerischen Thema gehalten. An diesen Vortrag schließt sich eine meist lebhafte Diskussion an, die den eigentlichen Schwerpunkt des Abends bildet. Hier haben auch speziell unsere Besucherinnen die Gelegenheit, Fragen zur Freimaurerei und zur Arbeit in der Loge zu stellen. Nach Abschluss des offiziellen Teils bietet sich noch viel Gelegenheit zum privaten Gespräch.

    Wenn Sie sich für unsere Arbeit interessieren und vielleicht einen Gästeabend besuchen möchten senden Sie eine Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
    Mehr zu unserer Loge hier: www.frauenloge-tusculum.de.

    Warum haben wir für unsere Loge den Namen "Tusculum" gewählt?

    Tusculum war eine kleine Landstadt in der Nähe des antiken Rom, in der zahlreiche wohlhabende Bürger ihre Villen besaßen, die sie zur Sommerfrische aufsuchten. Heute liegt an dieser Stelle Frascati, das noch immer wegen seines im Sommer angenehmen und gesunden Klimas ein beliebter Aufenthaltsort ist.

    Über Jahrtausende erhielt sich die Erinnerung an den Freundeskreis, der sich wegen seiner gemeinsamen philosophischen Interessen in regelmäßigen Abständen in der dortigen Villa des Cicero (lateinisch: praedium tusculanum) traf. Das hier gepflegte helenistische Gedankengut, das erst durch Cicero Eingang in die römische Kultur fand und sich im Laufe der Zeit von Rom über das ganze christliche Abendland ausbreitete, war außerordentlich vielseitig. Sein Kern war die griechische Philosophie, die den Wissenskanon, die Weisheit vom gesamten Kosmos umfaßte. Ein wesentlicher Teil bestand aus den Lehren des Pythagoras, ein anderer aus den Schulen Alexandriens, aber der Hellenismus tradierte auch ägyptische und orientalische Kultur.

    In diesem Zentrum gemeinsamer geistiger Arbeit und Freundschaft sahen wir ein Leitbild für unsere Loge, der wir deshalb den Namen "Tusculum" gaben, denn es bedeutet für uns- wie das Tusculum vergangener Zeiten den Römern- ein Ort geistiger Anregung und Freundschaft, der Erfrischung und Ermunterung, ein Ort der menschlichen Begegnung, des tieferen Kennenlernens, gegenseitiger Unterstützung und des Schutzes, und- des gemeinsamen Ringens um Erkenntnis. 

    Unser Bijou: Symboldeutung

    Das Bijou (frz.: Juwel bzw. Kleinod) wird bei rituellen Arbeiten an einem Band um den Hals getragen und kennzeichnet die Zugehörigkeit einer Freimaurerin zu einer bestimmten Loge.

    Unser Bijou zeigt die zu einem Kreis geschlossene Kette, in ihr Pentagramm und Rechteck, die mit ihren Ecken den Kreis berühren, sowie einen Halbedelstein in der Mitte.

    Das Pentagramm ist in allen menschlichen Bereichen über die ganze Erde verbreitet. Das Pentagramm oder der Drudenfuß ist das Symbol für harmonische Gestaltung und das Zeichen für den Mikrokosmos (5 Sinne, 5 Finger an der Hand, 5 Selbstlaute in der Sprache, 5 Körperteile: Kopf, 2 Arme und 2 Beine). Alle diese Fünfzahlen sind Zahlen der Gestaltung des Menschen. Das aufrechte Pentagramm ist das Schutzzeichen gegen böse Geister und negative Einflüsse. Im Faust verwehrt es Mephisto den Austritt aus der Studierstube. 

     

     

     

    Die Stella maris (lateinisch „Stern des Meeres“) ist eine Anrufung Marias, der Mutter Jesu. Unter dieser Anrufung ist sie die Schutzpatronin der Seeleute und symbolisiert den rettenden Stern, der dem Seefahrer die Richtung zum Hafen weist. Ebenso symbolisiert sie auch den Stern, der der einzelnen Seele auf dem „Meer des Lebens“ die Richtung weist.

    Auch der Weihnachtsstern der Heiligen drei Könige soll Wärme, Trost und Geborgenheit im übertragenden Sinne spenden. Die Pythagoräer schrieben das Pentagramm als geheimes Erkennungszeichen in die Hand. In ihm sehen wir das Bild des Menschen, der mit auseinander stehenden Beinen und ausgestreckten Armen innerhalb eines Kreises, der Welt, steht.

    Der kosmischen Welt zugeordnet, setzte man an seine 5 Spitzen die Planetenzeichen Saturn, Jupiter, Mars, Venus und Merkur, von oben rechts den Kreis umschreitend. Bezüglich seiner Form kann man das Pentagramm mit dem Kreis vergleichen. Es ist die Trägerfigur des Goldenen Schnitts, der algebraisch nicht lösbar ist.

    Auch der Bezug zum Rechteck lässt sich herstellen: die Fünf erscheint als die durch Hinzutreten der Eins zur Vier entstehende "Quinta Essentia", jener Kraft, die alles Leben trägt. Sie ist das letzte Geheimnis aller Wesen und Dinge. - Die Quintessenz einer Sache: so benutzen wir das Wort heute noch.

    Nach der Reinigung durch die vier Elemente zeigt man dem Eingeweihten das Pentagramm, den Flammenden Stern, das Zeichen des in und mit Gott einigen Menschen. In der Freimaurerei verbindet sich mit diesem Symbol die Suche nach dem Sinn des Lebens, Streben nach Harmonie, Leitstern des Gewissens, Verehrung des Schönen, Stifter der Freundschaft.

    Hinter dem Pentagramm liegt das Rechteck. Es war im Altertum das Zeichen der irdischen Welt, der Erde, deren Gestalt als viereckig angesehen wurde. Spricht man doch auch heute noch von den "vier Weltecken", womit jedoch die 4 Grundelemente: Feuer, Wasser, Luft und Erde gemeint sind, aus denen die irdische Welt zusammengefügt ist.

    Als Sinnbild dieses Weltalls, als ideale Wohnstätte des ganzen Menschengeschlechts, wird die Loge verstanden, die die Gestalt eines länglichen Vierecks hat. So wird auch als Zeichen für "Loge" das längliche Viereck gesetzt. Diese Form steht für den Tempel Salomonis, sie ist unsere geistige Heimat, der gesicherte Ort, in dem wir uns zur Arbeit finden.

    Die Mitte des Pentagramms in unserem Bijou ziert ein Mondstein. Edelsteine an sich haben in der Freimaurerei keinerlei symbolische Bedeutung. Doch edle Steine zeigen erst nach der Bearbeitung ihre vollendete Schönheit. Und wie heißt es in der Freimaurerei: Auch der Mensch bedarf beim Streben nach Veredlung und Vervollkommnung der Arbeit am rauhen Stein.

    Die Kette ist das Symbol der allumfassenden Menschenliebe, der Anruf, in allen Menschen der Erde unsere Brüder und Schwestern zu sehen, alle, ohne Unterschied als Kinder des Großen Baumeisters aller Welten. Sie umschließt hier das Pentagramm, dem Symbol des nach Erkenntnis suchenden Menschen, ebenso wie das Rechteck, dem Symbol unserer geistigen Gemeinschaft.

    Vom ICH über das DU zum WIR!

    So ist symbolisch der Kreis geschlossen: Die soziale Idee der Freimaurerei wird wirksam durch esoterische Innenarbeit.

  • Dortmund: Rosengarten

    Loge Nr. 11 i. Or. Dortmund

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    Die Freimaurerinnenloge Rosengarten wurde im Mai 2000 von 11 Schwestern der Logen Tusculum in Düsseldorf und Sci Viam in Köln gegründet. Am 9. September 2000 brachte die Großmeisterin das Licht in die Loge ein.         

    Wir treffen uns zwei mal im Monat, einmal zu einer Tempelarbeit und einmal mit interessierten Frauen. An diesen Gästeabenden im Logenhaus Dortmund hält eine der Schwestern einen Vortrag über ein Thema der Freimaurerei oder Themen, über die wir uns als Freimaurerinnen Gedanken gemacht haben. Anschließend diskutieren wir meist lebhaft und beantworten allgemeine Fragen zur Freimaurerei.

    Wenn Sie einen Gästeabend bei uns besuchen möchten, laden wir Sie gerne ein. Schreiben Sie uns eine Email:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

    ROSENGARTEN

    Der Rosengarten in Dortmund und das Deutsche Rosarium sind der Bezug des Logennamens zur Stadt Dortmund. Aber weit bedeutungsvoller für uns Gründungsschwestern ist der symbolische Gehalt des Namens. Die Rosen als Symbol für uns Schwestern steht mit ihren drei Stadien der Knospe, der Blüte und der Hagebutte für die drei Lebensalter als Frauen. Dabei hatten wir nicht an gezüchtete Rosen gedacht, die vielfach beschnitten nur auf die Schönheit der Blüte ausgerichtet sind, sondern wir stellten uns eher Wildrosen vor, die zwar schön in ihrer Blüte aber umso prächtiger mit ihren tiefroten Hagebutten im Herbstlicht glänzen. Wir sind zwar zum größten Teil noch in der Blüte unserer Jahre, aber die Hagebutte als reife Frucht mit teilweise sogar medizinischen Kräften verkörpert für uns die Weisheit und Pracht des Alters. Als Freimaurerinnen bemühen wir uns mit den Jahren und dem Alter an Persönlichkeit und Weisheit zu gewinnen.

    Der Garten ist ein Symbol für einen abgeschlossenen Raum, in dem wir uns in Sicherheit fühlen und frei entfalten können. Er ist von einem Zaun umgeben, aber lässt den Blick frei in die Welt.

    Die Rose hat viele weitere symbolische Bedeutungen, unter anderem ist sie das Symbol für die Verschwiegenheit und sie zeigt mit ihren Dornen, dass sie nicht leicht zu brechen ist.

     

    Das Bijou

    Unser Bijou zeigt eine stilisierte Rose umgeben von einem Zaun. Die 11 Blütenblätter erinnern an die 11 Gründungsschwestern und daran, dass wir die 11. Loge unserer Großloge sind. So unterschiedlich in Größe und Form und doch gemeinsam ein Ganzes, so könnten die Blütenblätter auch als raue Steine angesehen werden.

    Der Zaun ist fest und regelmäßig als Kette um die Rose geschlungen, aber er ist durchlässig, nach innen und außen. So ist er Schutz und Tor zugleich.

  • Darmstadt: Vier Elemente im Licht

    Loge Nr. 12 i. Or. Darmstadt

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    Die feminine Loge „Vier Elemente im Licht“ besteht seit November 2001 und ist aus der femininen Loge „Quelle zum Licht“ in Wiesbaden hervorgegangen. Zehn Frauen gründeten die Loge, und inzwischen sind wir 21 Mitglieder.

    Unsere Loge ist eine Vereinigung von Frauen, die sich um ihre persönliche Weiterentwicklung in humaner und geistig-ethischer Hinsicht bemühen. Wir sind Frauen unterschiedlicher Alterstufen und Bildung. Wir empfinden uns alle als gleichwertig und nennen uns „Schwestern“. Hautfarbe, Konfession und Parteizugehörigkeit sind für uns ohne Belang. Unsere Loge ist beim Amtsgericht Darmstadt als Verein eingetragen.            

    Wir treffen uns dreimal im Monat: Einmal zur so genannten Tempelarbeit, einer rituellen freimaurerischen Feier, einmal zum Schwesternabend, an dem freimaurerische Themen besprochen werden und einmal zum Gästeabend, wo wir unseren Gästen und uns selbst die Möglichkeit geben wollen, über bestimmte Themen Meinungen auszutauschen und einander kennen zu lernen. Das Themenspektrum reicht von psychologischen über ethische Themen bis zu aktuellen Themen der Gegenwart.

    Freimaurer arbeiten an einem geistigen Bau, an der Idee der Humanität. Historisch bedingt sind diese Ideale über Jahrhunderte nur von Männern gepflegt worden. Die Zeit hat sich geändert. Wir Freimaurerinnen wollen anknüpfen an die ethischen Grundprinzipien der Bruderschaft der Freimaurer. In unserem eigenen Lebensbereich wollen wir uns einsetzen für persönliche und geistige Freiheit, für Toleranz und Menschlichkeit.

    Erklärung zu Namen und Bijou unserer Loge

    Der Name unserer Loge soll ausdrücken, dass ganz unterschiedliche „Elemente“ in ihr vereint sind – so, wie es auch im Leben außerhalb der Loge ist. „Von allem etwas“ ist die beste Mischung, und die vier Elemente werden ja im übertragenen Sinn als Komponenten der gesamten Welt angesehen. „Im Licht“ sind diese verschiedenen Elemente, weil wir das Licht im Sinn von größerer Selbsterkenntnis und geistiger Klarheit in uns selbst pflegen und damit auch dazu beitragen wollen, dass es auch an anderen Orten etwas „heller“ wird. Auch die Verbundenheit mit unserer Wiesbadener Mutterloge „Quelle zum Licht“ bewog uns, diesen Begriff in unserem Namen weiterzuführen. 

    Die Abbildung auf unserem Bijou

    Auf unserem Bijou, einem Abzeichen, das bei freimaurerischen Feiern an einem Band um den Hals getragen wird, sind vor einer strahlenden Sonne die alchemistischen Zeichen für die vier Elemente, Feuer, Wasser, Erde und Luft, zu sehen, angeordnet auf einem Quadrat und umgeben von einer Kette, die, da unser Bijou rund ist, unendlich ist. Die symbolische Bedeutung des Lichtes und der vier Elemente wurden schon kurz erwähnt. Das Quadrat war schon seit Jahrtausenden in vielen Kulturen Symbol für die Erde im Gegensatz zum Himmel, der als Kreis dargestellt wurde. Durch das Quadrat auf unserem Bijou wollen wir ausdrücken, dass wir nicht nur „in höheren Sphären“ weilen, sondern ebenso für die Belange des alltäglichen Lebens Interesse haben. Durch das Quadrat werden ja auch Koordinaten suggeriert – und Koordinaten geben Richtung vor und erleichtern Orientierung. Die unendliche Kette, die unser Bijou umschließt, soll andeuten, dass wir Freimaurerinnen geschlossen nebeneinander stehen, dass die Kette der Freundschaft nicht zerreißbar ist und kein Ende hat. Sie symbolisiert die allumfassende Geschwisterlichkeit, die nicht nur uns Freimaurerinnen, sondern alle Menschen dieser Erde als Brüder und Schwestern sieht, in einer Welt, die Geistiges und Weltliches vereint.

    Für Interessentinnen:

    Vielleicht haben Sie Interesse an unserer Arbeit? Dann sind Sie herzlich eingeladen, unsere Gästeabende unverbindlich zu besuchen. Unser Gäste-Programm können Sie unter der E-Mail-Adresse unserer Loge anfordern:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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