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Laizität

Laizität

Beitrag der F.G.L.D. zum CLIMAF-Kolloqium
Diese Synthese aus Beiträgen mehrerer Logen und der Ausblick
auf neue gesellschaftliche Herausforderungen im 21. Jahrhundert
wurde verfasst von Sylvia Gräber und Helga Widmann

Wegen der nationalspezifischen Situation in Deutschland haben wir uns entschieden, den Fokus etwas stärker auf eben diese Besonderheiten zu legen und sie näher zu beschreiben.

Ist-Zustand

Deutschland ist im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern kein sogenannter „laizistischer“ Staat. Christliche Kirchen haben in Deutschland eine Sonderstellung. Ein deutlicher Beleg für die enge Verbindung von Kirche und Staat ist etwa die Eintreibung der Kirchensteuer (man nennt das Annexsteuer) durch die Finanzämter, die für diese Tätigkeit eine Aufwandsentschädigung einbehalten. Wenn Bürger aus der Kirche austreten wollen, müssen sie dies formgerecht vor staatlichen Behörden (z. B. Amtsgericht) erklären.  

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Wie Freimaurerin werden?

Eine neue Schwester, so nennen sich die Mitglieder einer Loge, wird in einer feierlichen Initiation in die Loge aufgenommen. Bis es so weit ist, müssen beide Seiten, die Loge und die Suchende, sich kennengelernt haben. Dies geschieht in der Regel über den Besuch der offenen Vortragsabende in den Logen. Im Gespräch und in der Diskussion stellen so alle Seiten über einige Monate fest, ob eine Mitgliedschaft von Interesse ist. Letztlich stellt die Interessierte einen Antrag auf Aufnahme in die Loge, über den dann die Mitglieder abstimmen. Unsere Logen sind eingetragene Vereine, e.V. Die Aufnahme in die Freimaurerinnenloge ist damit zugleich ein Vereinsbeitritt. Die Satzung kann vor dem Beitritt eingesehen werden.