Posts Tagged ‘Weg’

Arbeit in Graden – ist das Hierarchie?

Freitag, Juni 26th, 2015

Die so genannte Johannismaurerei arbeitet in drei Graden: Lehrling, Gesellin und Meisterin. Damit installieren wir in unserer Logen kein hierarchisches System, sondern widmen uns unterschiedlichen Arbeitsschwerpunkten. Als Lehrlinge beschäftigen wir uns hauptsächlich mit unserer eigenen Person, wir lernen die Loge und die freimaurerischen Traditionen kennen und lassen das Neue auf uns wirken. Wir schauen in uns. Als Gesellinnen betrachten wir unsere Umgebung genauer, prüfen, wo unser Platz und unsere Aufgabe in der Gruppe sein kann. Wir schauen um uns. Als Meisterinnen übernehmen wir Verantwortung für das Funktionieren der Gruppe, für die Bewahrung, Erweiterung und Weitergabe unseres Wissens und für zukünftige Projekte und Pläne. Wir schauen über uns, z.B. über uns selbst und unsere momentanen Befindlichkeiten hinaus. Allerdings kommen auch die Meisterinnen nicht umhin, weiter in sich und um sich zu schauen.
Die verschiedenen Arbeitsschwerpunkte sind nur in idealtypischer Weise getrennt und fügen sich zu einem notwendigen Ganzen zusammen: Je besser ich mich selbst, meine Stärken und Schwächen, meine wahren und vorgeschobenen Handlungsmotive kenne, um so besser kann ich mit anderen Menschen in eine gleichberechtigte, von Respekt und Achtsamkeit getragene Beziehung treten und mich in ein Team einfügen. Das wiederum ist eine gute Voraussetzung dafür, dass wir in toleranter, einander ergänzender und einfühlsamer Weise das Zusammenleben so gestalten, dass sich jede, die möchte, aktiv in die Gruppe, in die inhaltliche Arbeit und die organisatorischen Abläufe einbringen kann. Wer mitarbeitet und regelmäßig an den Veranstaltungen teilnimmt, wird nach der rechten Zeit zur Gesellin befördert. Wer weiterhin engagiert bei der Sache ist, sich einbringt und im Kreise der Schwestern den eigenen Horizont erweitert, wird zur Meisterin erhoben. Aufnahme, Beförderung und Erhebung vollziehen wir in besonderen, so genannten Initiationsritualen.
Auch Lehrlinge und Gesellinnen sind vollwertige Vereinsmitglieder und nehmen an Mitgliederversammlungen und Abstimmungen teil. In den meisten Satzungen steht, dass bei den Wahlen für leitende Logen-Ämter in der Regel nur Meisterinnen kandidieren sollten, weil es für die Leitung von Verein und Loge - insbesondere bezüglich der Rituale - einer gewissen Erfahrung bedarf.

Ich bin arglos oder: Ein Plädoyer gegen permanentes Misstrauen

Sonntag, Februar 8th, 2015

Foto: Helmut J Salzer pixelio.deSeit einem Erlebnis in dieser Woche geht mir das Wort arglos nicht mehr aus dem Kopf. Es gehört nicht zu den Wörtern, die ich häufig benutze und es ist auch in letzter Zeit weder in einem Gespräch erwähnt worden, noch habe ich es gelesen. Es scheint eher das immer wieder gleiche Ergebnis einer unbewussten Selbstreflektion zu sein: Ich bin arglos. Doch ich komme ins Zweifeln: Bedeutet das nicht blauäugig, naiv, gutgläubig? Ich habe nicht den Eindruck, dass das zutrifft. Es ist eher die juristische Sicht, die passt: keinen Angriff erwartend. Warum auch? Ich lebe weder in einer Gegend der Welt, in der ich ständig fürchten muss, dass mir ein Messer vorgehalten wird, noch beschäftige ich mich mit dem Schmieden von Ränken und Intrigen und müsste deshalb erwarten, dass andere auf meine Aktionen entsprechend reagieren. Als Freimaurerin bin ich im Gegenteil von der positiv gestaltenden Kraft des aufgeklärten Menschen überzeugt. Ich möchte nicht durch mein Leben gehen und hinter jeder Ecke und bei jeder Begegnung das Schlimmste erwarten. Dieses ständige Misstrauen würde zur Folge haben, dass meine Gedanken ausschließlich negativ wären, ein wenig attraktiver Ausblick. In der Konsequenz muss ich damit klarkommen, dass mich unerfreuliche Begegnungen dann unvorbereitet treffen. Ja, ich bin arglos. Es gibt leider Menschen, deren egoistische persönliche Agenda sie auch vor hinterhältigen Attacken nicht zurückschrecken lässt, gerne verkleidet in Schlips und Kragen - und das bitte ich nicht als geschlechtsspezifische Formulierung zu verstehen. Damit gut umzugehen, angemessene Reaktionen zu finden und bei allem mir selbst und meinen Überzeugungen hinsichtlich Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit und Toleranz treu zu bleiben, finde ich ganz schön schwierig. Doch schwierig ist nicht unmöglich! Es wird mir gelingen.

(Foto: Helmut J Salzer, Pixelio)

Zum Jahreswechsel: Was es braucht, damit ein Vorhaben gelingt?

Dienstag, Dezember 30th, 2014

Wie jedes Mal zwischen Weihnachten und Neujahr widme ich mich der Ablage. Erst mit Widerwillen, dann, währenddessen, bin ich wieder und wieder erstaunt, was sich alles zwischen Rechnungen und sonstigen Papieren findet. Diesmal ist es ein Zettel mit der Überschrift “Viele Perspektiven sind wichtig, damit ein Vorhaben gelingen kann.” Es ist eine Gleichung, eine Addition. Das Ergebnis von sechs Summanden ist ein toller Prozess:

Vision + Kenntnisse + Anreiz + Ressourcen + Kommunikation + Vorgehen = gelungenes Vorhaben.

Doch fehlt auch nur einer der Summanden, so geht etwas schief: Fehlt die Vision, entsteht Verwirrung. Fehlen Kenntnisse oder Fertigkeiten, herrscht Missstimmung. Gibt es keinen Anreiz für eine Sache, so resultiert ein Geschwindigkeits- und Qualitätsverlust. Fehlende Ressourcen wiederum erzeugen Frustration. Zu wenig Kommunikation bringt Unsicherheiten und Zweifel. Und schließlich: ist kein konkretes Vorgehen festgelegt, so entstehen Zufallsaktivitäten. Ich habe manche Situation vor Augen und denke, an dieser einfachen Gleichung ist eine Menge dran!
Alle diese Mängel sind sachlich erfassbar und behebbar. Das, was sie erzeugen, sind Emotionen. Und die wiederum sind nicht mehr auf der Sachebene aus der Welt zu schaffen. Dabei wäre es in vielen Situationen vielleicht hilfreich, sich dem Kern zu nähern, wenn ich bei mir oder bei anderen eine der beschriebenen Emotionen wahrnehme. Ich nehme mir vor, mir diese Gleichung einzuprägen. Damit hätte ich der lästigen Ablage auch in diesem Jahr etwas Gutes abgewonnen. Auf ein glückliches Neues Jahr!

Ein Weg mit Hindernissen

Donnerstag, November 6th, 2014

Ich liebe es, durch den Wald zu laufen, zu jeder Jahreszeit. Meine Beine finden ihren Weg und ihr Tempo und mit jedem Schritt fühle ich mich befreiter und mehr und mehr eins mit dem, was mich umgibt. Die Gedanken gehen auf Wanderschaft und es ergeben sich völlig neue Ideen und Sichtweisen. Derzeit lässt die Sonne die farbigen Blätter leuchten und ich genieße das Licht, die Geräusche und Gerüche des Herbstes. 
Es liegen eine Menge Blätter auf dem Weg. Mir fiel dieser Tage auf, dass mein Blick auf dem Boden blieb, um Äste und Wurzeln nicht zu übersehen, die sich unter dem Laub verbergen. Meine Gedanken konzentrierten sich auf “rennen, nicht stolpern!” Der Lauf bekam dadurch eine ganz andere Qualität.
Mir gefällt das Bild als Metapher für den Lebensweg. Natürlich muss ich in meinem Alltag bei dem sein, was ich tue. Doch wenn ich keine Gelegenheit habe, meinen Blick zu heben, weil ich ständig darauf achten muss, nicht zu straucheln, dann entgeht mir unendlich viel.
Die Gefahr, im täglichen Trott darüber zu vergessen und erst nach Monaten oder Jahren wieder aufzuwachen, ist groß. Wie schnell verrinnt doch die Zeit! Für mich ist meine Loge eine Art Versicherung, dass mir das nicht so leicht passiert. Jedes der regelmäßigen Treffen ist eine Pause in meinem Alltag. Nicht nur, weil die Handys unbeachtet in der Tasche liegen. Das Zusammentreffen ganz unterschiedlicher Frauen bringt neue Impulse, neue Themen und Ideen. Wie von selbst weitet sich mein Blick und ich nehme andere Perspektiven wahr. Das ermöglicht mir wiederum, weiter zu denken und mich weiter zu entwickeln. Dass ich dafür sehr dankbar bin, daran denke ich oft, sehr häufig, wenn ich im Wald unterwegs bin.

Wie geht Diskurs oder: Wann ist ein Thema „durch“?

Freitag, Oktober 24th, 2014

„Boah, nee, nicht schon wieder!“ – Maria verzieht das Gesicht und macht eine abwehrende Handbewegung. Das Thema kennt sie. Und sie hasst es, weil es Unruhe bringt. Wir hatten im Freundeskreis darüber diskutiert, vor etwa einem Jahr. Nein, eine Diskussion war es eigentlich nicht. Es war ein kurzer und heftiger Schlagabtausch. Meinungen prallten aufeinander, ungebremst und wüst, bis jemand das Thema wechselte. Zur echten Auseinandersetzung, zum Austausch von Argumenten war es gar nicht erst gekommen. Auch ein Jahr später ist es uns nicht möglich, darüber zu sprechen. Ein ganz beliebter Satz zur Rechtfertigkeit dieser Abwehrhaltung ist: „Das Thema hatten wir schon.“ Oder: „Das Thema ist durch.“ Für den Fall, dass es sich um zentrale Themen handelt, die für eine Gruppe konstitutiv sind, kann das der Anfang vom Ende sein. Sprachlosigkeit und Konfliktvermeidung führt dann allzu schnell ins Unbehagen und ins Leere.
So ist es in vielen Gruppen, leider. Wenn es mal richtig gekracht hat, ducken sich die meisten weg. Dann laviert man akrobatisch um die Klippe herum, kehrt das Problem umständlich oder harsch unter den Teppich, schleppt aber dennoch allerlei Ärger und Ressentiments mit sich herum, was sich spürbar auf die allgemeine Stimmung auswirkt. Das passiert auch in Logen, auch unter Freimaurerinnen. Aber: Wir haben immerhin den Anspruch, in einen Diskurs zu treten und sind bereit, es immer wieder zu versuchen. Wir halten den Diskurs – das gemeinsame Nachdenken über schwierige Fragen mit der Bereitschaft, die Sichtweise der jeweils anderen kennen- und verstehen zu lernen und offen zu sein gegenüber neuen Fakten und Informationen – für dringend notwendig. Und wir wissen, dass wir uns mitunter über einen längeren Zeitraum hinweg mit einem Thema beschäftigen müssen, gerade dann, wenn es so wichtig und so kontrovers ist. Denn gerade dann kann es geschehen, dass durch wiederholtes Betrachten, Beleuchten und Ausloten plötzlich Neues aufblitzt, eine andere Erkenntnis aufleuchtet, ein Missverständnis (Kommunikation ist schwierig!) sich aufklärt, jede von uns etwas dazulernt.
Es reicht nicht, dass wir uns ein- oder zweimal gegenseitig Meinungsbrocken an den Kopf werfen und dann wütend auseinander gehen – jede mit ihrer Maximalforderung und dem festen Bewusstsein, nur sie habe Recht. Das wäre der Beginn eines Kleinkriegs, der ganz sicher nicht zu einem guten Miteinander beiträgt. Was wir brauchen und lernen sollten, ist die suchende und tastende, die achtsame und intensive, die kluge und mit Erfahrung und Wissen angereicherte Auseinandersetzung in gegenseitiger Ergänzung und gegenseitigem Respekt.
Immer schaffen wir das nicht. Wir sind ja keine Heiligen. Aber wir sind auf dem Weg.

Die Pause nach dem Höhepunkt

Freitag, Juni 27th, 2014

Es war wunderschön, das Johannisfest, das wir vor ein paar Tagen in unserer Loge gefeiert haben. Es war besonders festlich und wir haben uns viel Zeit genommen, miteinander zu feiern, zu speisen und das unbeschwerte Zusammensein zu genießen. Auf der ganzen Welt treffen sich Freimaurerinnen rund um den längsten, lichtvollsten Tag des Jahres zum Johannisfest. Es ist der Höhepunkt unserer Arbeit im Logenjahr. 
Gleich nach diesem Höhepunkt beginnt in vielen Logen die Sommerpause, so auch in meiner Loge. Erst im September gehen die Veranstaltungen wieder los. 
Was bedeutet diese Pause nach dem Höhepunkt für mich? 
Klar, im Sommer sind viele Mitglieder der Loge nach und nach im Urlaub. Vielleicht ist es pragmatisch, die Treffen so lange auszusetzen und vielleicht ist diese Tradition so entstanden. Doch die Pause wirkt! Sie ist eine spürbare Zäsur. Wie in der Musik lässt auch in der Maurerei die Pause das Vorhergegangene wirken, betont und erzeugt Spannung für das Kommende. Ich denke darüber nach, was die Loge, die Freimaurerei und die Schwestern für mich bedeuten. Ich denke darüber nach, was sich in meinem Verhalten oder unserem Zusammensein vielleicht unbemerkt und unerwünscht eingeschlichen hat und nehme mir vor, das zu ändern. Ich werde wahrscheinlich, so war es in den letzten Jahren, über den Sommer eine wachsende Ungeduld verspüren, dass es endlich wieder los geht und mich dann bewusst und voller Elan in das neu beginnende Logenjahr stürzen. Ich nehme auch wahr, was ich in den zurückliegenden 12 Monaten geschafft habe und freue mich über alles, was ich und was wir erreicht haben.
Und wer weiß, vielleicht ist es ja im übertragenen Sinne wie im Leistungssport, wo die Trainingspause zu einer Leistungssteigerung führt. Vielleicht führt die Pause dazu, dass wir einen Satz nach vorne machen auf unserem jeweils individuellen Weg der (Selbst-) Erkenntnis. Ein schöner Gedanke.

FrauMaurer verabschiedet sich heute ebenfalls in die Sommerpause. Wir freuen uns schon heute auf eine Fortsetzung im September!

Logengemeinschaft

Mittwoch, Mai 14th, 2014

Die Mitglieder einer Loge bilden eine Gemeinschaft. Sie kommen mehrmals im Monat zu Veranstaltungen zusammen. Das regelmäßige Treffen, die vielen gemeinsamen Erlebnisse und Gespräche, kurz oder intensiv, lassen über die Zeit eine Verbindung zwischen den Mitgliedern der Gemeinschaft entstehen. Diese kann sehr verschieden sein, in Qualität und Intensität. Auch Freundschaften sind möglich.
Die Mitgliedschaft in einer Loge ist auf Dauer angelegt. Selbstverständlich kann jede Frau die Loge wieder verlassen, in dieser Hinsicht sind Freimaurerlogen Vereine mit einer Satzung, die Eintritt und Austritt regelt. Aber in der Regel bleiben Freimaurerinnen Mitglied ihrer Loge. 
Jüngst hat überraschend eine Schwester meiner Loge darüber nachgedacht, die Loge zu verlassen. Jahrzehnte war sie aktiv, hat sich engagiert und war mit ihrer Erfahrung eine geschätzte Ratgeberin. Die Gründe, die sie überlegen ließen zu gehen, kann ich alle nachvollziehen. Das Leben verändert sich über die Jahre und auch die äußeren Rahmenbedingungen, die wir nun einmal akzeptieren müssen, verändern sich. Wir sind sicher klug beraten, wenn wir regelmäßig prüfen, ob unsere Lebensweise noch zu unseren Lebensumständen passt oder ob wir an der einen oder anderen Stelle etwas verändern sollten, vielleicht auch uns von etwas lieb Gewordenem trennen, damit die Balance stimmt. 
Drei Gedanken haben mich lange beschäftigt:
1. Ich staune, dass diese Frau, der die Freimaurerei sehr viel bedeutet, dabei ist, sich zu diesem Schritt durchzuringen. Und ich komme ins Grübeln: wird es bei mir auch eines Tages so sein? Das war bislang unvorstellbar. 
2. Ich spüre, dass die persönliche Entscheidung einer Einzelnen Zweifel in mir auslöst. Gibt es Gründe hinter den Gründen? Wenn ja, geht es mich nichts an, ich kann einem Menschen nur vor den Kopf sehen und das hören, was er mir sagt. Habe ich mich nicht genug bemüht? Man kann immer mehr tun. Werde ich es schaffen, mich in Zukunft mehr zu bemühen? Ich nehme meinen Weg fest in den Blick und bin sicher: Richtungsentscheidungen anderer, die ihren eigenen Weg betreffen, bringen mich nicht von meinem ab.
3. Ich fühle mich verlassen. Mir wird bewusst, wie wichtig mir dieser Mensch ist. Dass ich auf sie nicht verzichten möchte, sie um mich haben möchte, dabei haben möchte. Verlust ist jedoch genau das, was wir unser Leben lang lernen müssen.
Zum Glück ist sie letztlich geblieben - und ich habe eine Menge an Erkenntnissen gewonnen.

Gute Vorsätze

Dienstag, Januar 28th, 2014

Heute stolperte ich über eine Meldung des Lokalradios: Mit viel Bohei wurden die guten Vorsätze 2014 zu Grabe getragen. Auf Facebook begleitete eine als Traueranzeige gestaltete Nachricht das ‘allzu zeitige Dahinscheiden’ und in einer Vielzahl von Kommentaren gab es reichlich Beifall.
Ich bin erstaunt. Wenn es nicht nur Geplapper ist, was hier geschrieben wird: warum nehmen sich die Menschen selbst so wenig ernst, dass sie gefasste Entschlüsse schon binnen des ersten Monats lachend über Bord werfen? Es scheint ein liebgewordenes Ritual, sich dem eigenen Schweinehund zu ergeben.
Sollten wir nicht vielmehr unser Scheitern zum Anlass nehmen, über das WARUM nachzudenken? War das Vorhaben falsch formuliert? Will ich die Veränderung, das Ergebnis meines Vorhabens, überhaupt? Habe ich den richtigen Weg zu meinem Ziel eingeschlagen? Oder habe ich mir gar zu viel vorgenommen?
Als Freimaurerin habe ich mir die Arbeit an mir selbst zur ständigen Aufgabe gemacht. Ich bemühe mich, meine Fehler und schlechten Angewohnheiten wahrzunehmen und abzulegen und mich so weiter zu entwickeln, dass sich mein Stein symbolisch harmonisch in den Tempelbau der Menschheit einfügen lässt. Nix für Ungut, Freimaurer sind keine Spaßbremsen. Und doch wünsche ich mir ein bisschen mehr Ernsthaftigkeit, Mut und Konsequenz. Auch für meine eigenen Vorsätze.