Freimaurerei ist Arbeit

Freimaurerei war und ist immer Arbeit. Die Kultur des Gespräches, des Austausches, das sich beschäftigen mit unterschiedlichsten Themen und Menschen erfordern Offenheit und jedes Mal auch Bereitschaft, sich auf Neues einzulassen.
Die logische Konsequenz dieser Haltung ist dann der einsetzende Veränderungsprozess im Denken und Handeln bei jeder einzelnen.
So ist eine Freimaurerloge kein Fluchtort vor sich selbst und der Jetztzeit mit all ihren an uns gestellten Aufgaben, sondern eine Begegnungsstätte aufgeschlossener Menschen, die ihre Kritikfähigkeit entwickeln und ihr Urteilsvermögen schärfen wollen.
Selbsterkenntnis kann schmerzhaft sein, unbequem und zur eigenen Krise führen. Aber nur in Krisensituationen, durch Reibung mit sich selbst und mit anderen, entsteht neues Denken und immer auch die Chance zu einem Richtungswechsel.
Demnach ist Freimaurerei auch nicht der permanente Versuch, von der These über die Antithese zu Synthesen zu finden, Harmonie um jeden Preis zu erzeugen. Nur in der Spannung der Gegensätze und in der Erkenntnis, dass auch zwei Meinungen richtig sein können, ist neues Denken, ist Weiterentwicklung möglich.

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